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	<title>Mensch &#38; Chance</title>
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	<description>HR Managementberatung, Personalentwicklung, Business Coaching</description>
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		<title>Vorbilder gesucht</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 14:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Männer und Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsmodell]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie stellen Sie sich die Vorbild-F&#252;hrungskraft im Jahr 2018 vor? M&#228;nnlich, 45 Jahre, 50-Stunden-Woche, vor Elan f&#252;r die Firma strotzend &#8211; oder eher weiblich, 42 Jahre, Teilzeit, 2 Kinder. Na gut &#8211; Klischee das eine, Klischee das andere. Dennoch stehen wir als arbeitende Gesellschaft vor der Frage, welche Rollen(vor)bilder wir in Unternehmen durchsetzen wollen. Hier [...]


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<li><a href='http://mensch-chance.de/blog/das-erwarten-absolventen-von-ihrem-arbeitgeber' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das erwarten Absolventen von ihrem Arbeitgeber'>Das erwarten Absolventen von ihrem Arbeitgeber</a> <small>Die Universit&#228;t Bamberg hat Ihre allj&#228;hrliche Befragung von Uni-Absolventen auf...</small></li>
<li><a href='http://mensch-chance.de/blog/bin-ich-arbeit' rel='bookmark' title='Permanent Link: Bin ich Arbeit?'>Bin ich Arbeit?</a> <small>Der moderne Mensch definiert sich in unserer Leistungsgesellschaft &#252;ber seine...</small></li>
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<p>Wie stellen Sie sich die Vorbild-F&#252;hrungskraft im Jahr 2018 vor? M&#228;nnlich, 45 Jahre, 50-Stunden-Woche, vor Elan f&#252;r die Firma strotzend &#8211; oder eher weiblich, 42 Jahre, Teilzeit, 2 Kinder. Na gut &#8211; Klischee das eine, Klischee das andere. Dennoch stehen wir als arbeitende Gesellschaft vor der Frage, welche Rollen(vor)bilder wir in Unternehmen durchsetzen wollen. <span id="more-1835"></span>Hier geht es auch darum, <a href="http://www.zeit.de/gesellschaft/2010-09/kommentar-vereinbarkeit-familie-beruf" target="_blank">ob sich Teilzeit als ernsthafte M&#246;glichkeit der Arbeitsgestaltung dauerhaft duchsetzen kann</a>. Oder darum, ob wir glauben, dass jemand mit 25 oder 30 Stunden einen Job genauso gut erledigen kann wie jemand mit vollen 40 Stunden (wobei ja dann in den meisten F&#228;llen stillschweigend angenommen wird, es w&#252;rden sowieso noch 5-10 Stunden draufgesattelt).</p>
<p>Ist unser kollektives Arbeits-Ego so &#252;berm&#228;chtig, dass wir weiterhin die Arbeitsrolle an erster Stelle setzen? Vielleicht. Erst wenn sich ein 38-j&#228;hriger m&#228;nnlicher &#8220;High Potential&#8221; um 17 Uhr mit Stolz in der Stimme und den Worten &#8220;Ich muss jetzt mein Kind aus der Krippe abholen&#8221; aus seiner Firma abmeldet, werden sich wohl die Gewichte verschieben.</p>
<p>Wohin? Gute Frage. Erst mal in Richtung Familie. Doch danach steht das Fragezeichen. Immerhin gibt die eigene Arbeitsleistung Sinn im Leben. Schw&#228;chen wir diesen Sinn ab, muss ein neuer her. Wie schwer das Menschen f&#228;llt, erlebe ich jeden Tag in meiner Arbeit. Nehmen Sie jemandem die Arbeit weg, f&#228;llt er in ein Loch. Wir wollen gebraucht werden. Die gesellschaftliche Etablierung einer Teilzeit-Mentalit&#228;t sendet ein kollektives Signal: Die Zeit f&#252;r einen neuen Lebenssinn jenseits der Arbeitsrolle ist angebrochen. Das wird vor allem f&#252;r M&#228;nner schwer zu schlucken sein. Interessanterweise vollzieht sich diese Entwicklung innerhalb des neuen, 7. Kondratjeff-Zyklus, laut Prof. Max Otte (&#8220;Der Crash kommt&#8221;) mit dem Megatrend &#8220;Gesundheit, Wellness, Lifestyle&#8221;. Wie es weitergeht und was vor allem die Politik in Deutschland mit den modernen Formen der Arbeitswelt anstellt? Wir d&#252;rfen gespannt sein.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Struktureller Burnout: Interview in der SZ</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/struktureller-burnout-interview-in-der-sz</link>
		<comments>http://mensch-chance.de/blog/struktureller-burnout-interview-in-der-sz#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Aug 2010 09:47:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Workplace Management]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Struktureller Burnout]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach meinem Artikel in den managerSeminaren widmet sich jetzt die S&#252;ddeutsche Zeitung dem akuten Thema &#8220;Struktureller Burnout&#8221; in Unternehmen. Lesen Sie hier das Interview mit mir. UPDATE Mittlerweile wird das Thema weiter aufgegriffen, zum Beispiel im Coaching-Report von Christopher Rauen, im Blog think.work.different und bei Twitter. &#169;2010 Mensch &#38; Chance. All Rights Reserved.. Artikel, die [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Nach meinem Artikel in den managerSeminaren widmet sich jetzt die S&#252;ddeutsche Zeitung dem akuten Thema &#8220;Struktureller Burnout&#8221; in Unternehmen. <a href="http://www.sueddeutsche.de/karriere/ueberforderung-am-arbeitsplatz-der-naechste-burn-out-kommt-bestimmt-1.989321" target="_blank">Lesen Sie hier das Interview mit mir.</a></p>
<p>UPDATE</p>
<p>Mittlerweile wird das Thema weiter aufgegriffen, zum Beispiel im <a href="http://www.coaching-report.de/news.php?id=787" target="_blank">Coaching-Report</a> von Christopher Rauen, im Blog <a href="http://www.zenpop.de/blog/index.php?entry=entry100819-140148" target="_blank">think.work.different</a> und bei <a href="http://www.ubervu.com/conversations/www.sueddeutsche.de/karriere/ueberforderung-am-arbeitsplatz-der-naechste-burn-out-kommt-bestimmt-1.989321" target="_blank">Twitter</a>.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Ned gschimpft is gnug globd</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/ned-gschimpft-is-gnug-globd</link>
		<comments>http://mensch-chance.de/blog/ned-gschimpft-is-gnug-globd#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 12 Aug 2010 08:29:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;, wie wir Franken sagen. &#8220;Nicht geschimpft ist genug gelobt&#8221; &#8211; wahrlich eine Weisheit aus dem K&#252;chenpsychologie-Tornister &#252;berforderter F&#252;hrungskr&#228;fte. Zu diesem Thema hat mich ein geneigter Leser auf einen dementsprechenden Artikel bei SPIEGEL Online hingewiesen. Allein das Foto dort wirkt, als habe sich eine SM-verw&#246;hnte Bundeswehr-Truppe in einen Manifestum-Schrank mit Business-Klamotten verirrt und zielsicher die [...]


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</ol>]]></description>
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<p>&#8230;, wie wir Franken sagen. &#8220;Nicht geschimpft ist genug gelobt&#8221; &#8211; wahrlich eine Weisheit aus dem K&#252;chenpsychologie-Tornister &#252;berforderter F&#252;hrungskr&#228;fte. Zu diesem Thema hat mich ein geneigter Leser auf einen dementsprechenden <a href="https://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,709995,00.html" target="_blank">Artikel bei SPIEGEL Online</a> hingewiesen. Allein das Foto dort wirkt, als habe sich eine SM-verw&#246;hnte Bundeswehr-Truppe in einen Manifestum-Schrank mit Business-Klamotten verirrt und zielsicher die dunkle &#8220;Doomsday&#8221;-Kollektion ausgew&#228;hlt. Yummie.</p>
<p>Im Ernst: Gelobt wird in Deutschlands Firmen noch immer viel zu wenig. <span id="more-1770"></span>Ein Grund liegt darin, dass wir w&#228;hrend unserer Erziehung und Ausbildung weder daran gew&#246;hnt werden, authentisch zu loben noch gelobt zu werden. Fragen Sie sich selbst: Wie reagieren Sie, wenn jemand zu ehrlich begeistert zu Ihnen sagt: &#8220;Das hast du toll gemacht. Vielen Dank. Ich finde das super!&#8221; Da stellt sich meist erst einmal reflexartige Verlegenheit ein und wir h&#246;ren den inneren &#8220;erhobenen Zeigefinger&#8221;: Eigenlob stinkt! Wenn man also kein schlechter Mensch sein will, darf man Lob nicht annehmen, weil man es ja &#8220;nicht verdient&#8221; hat bzw. weil das &#8220;ja jeder getan h&#228;tte&#8221;. Eben nicht! Wie wollen Sie &#8211; oder Ihr Chef &#8211; authentisch loben, wenn Sie es nicht einmal aushalten, selbst gelobt zu werden? Erster Gedanke.</p>
<p>Zweiter Gedanke: Andere loben will gelernt sein. Nicht umsonst beklagen Arbeitnehmer, dass ihr Chef vom letzten F&#252;hrungskr&#228;fte-Training &#8220;irgendwie ver&#228;ndert&#8221; zur&#252;ckgekommen sei und jetzt versuche, &#8220;sich durch Lob ranzuschleimen&#8221;. In diesem Fall hat der Chef die Technik vielleicht vermittelt bekommen; ihm fehlt jedoch die &#220;bung und das Talent, Lob richtig zu dosieren und glaubhaft r&#252;berzubringen. Daher hier einige Tips f&#252;rs &#8220;Loben lernen&#8221;:</p>
<ol>
<li><strong>Das richtige Ma&#223;</strong>. Wer bis jetzt nicht gelobt hat, macht sich unglaubw&#252;rdig, wenn er pl&#246;tzlich nur noch verbale G&#228;nsebl&#252;mchen verstreut. Bauen Sie Ihre Lobesf&#228;higkeit wie einen Muskel auf: nach und nach. Sp&#252;ren Sie, wie Ihr Lob ankommt und lernen Sie daraus.</li>
<li><strong>Seien Sie konkret</strong>. Beziehen Sie Ihr Lob auf eine bestimmte Situation, Sachverhalt, Projekt etc. So kann der Empf&#228;nger nachvollziehen, was Sie meinen und muss sich die tiefere Bedeutung nicht selbst konstruieren.</li>
<li><strong>Die richtige Situation</strong>. Manchmal ist es besser, vor versammelter Mannschaft zu loben &#8211; zum Beispiel, um einem Mitarbeiter den R&#252;cken zu st&#228;rken. Manchmal ist aber auch ein Feedback unter vier Augen zielf&#252;hrender &#8211; zu Beispiel, wenn man vermutet, dass sich aus diesem Lob ein l&#228;ngeres Gespr&#228;ch ergibt.</li>
<li><strong>Behalten Sie Ihre nat&#252;rliche Sprache</strong>. Benutzen Sie keine au&#223;ergew&#246;hnlichen W&#246;rter. Warum? Ein Vergleich: Stellen Sie sich vor, wie Sie zum ersten Mal im Leben einen Anzug getragen haben. Es war ungewohnt, hat vielleicht gezwickt, und man f&#252;hlt sich ein bisschen steif und eingeengt. Mit der Zeit gew&#246;hnt man sich aber an diese Kleidung, mag sie sogar und wei&#223;, wann man sie tragen sollte und wann nicht. &#8211; Loben ist wie einen Anzug tragen: Sie m&#252;ssen sich daran gew&#246;hnen, bis es zu einem Teil Ihrer selbst wird. Erst dann werden Sie loben nicht mehr als au&#223;ergew&#246;hnlich empfunden, sondern als etwas, das zu Ihnen geh&#246;rt.</li>
<li><strong>Lassen Sie sich Zeit.</strong> Wenn Sie Lob wie einen Anzug tragen, wird es zu etwas ganz Nat&#252;rlichem. Erst das ist der Zeitpunkt, an dem Ihre Mitarbeiter nicht mehr argw&#246;hnisch oder &#252;berrascht, sondern nur noch erfreut auf Ihr Lob reagieren. Weil sie gelernt haben, dass Lob nicht mehr Verstellung, sondern echtes Feedback bedeutet.</li>
</ol>
<p>Wenn Sie wollen, schneiden Sie sich diesen Artikel aus und legen sie ihn auf Ihren Tisch (oder den Ihres Chefs <img src='http://mensch-chance.de/galladorn/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ). Beobachten Sie, was dieses neue Wissen um Loben und Gelobtwerden mit Ihnen macht.</p>
<p>Ach ja: Was sind <strong>Ihre</strong> Erfahrungen mit Lob?</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Kleiner Exkurs zu Kernkompetenzen</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/kleiner-exkurs-zu-kernkompetenzen</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Management]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberger Druck]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor l&#228;ngerer Zeit hatte ich mich kritisch mit einem Artikel des manager magazins &#252;ber Heidelberger Druck auseinandergesetzt. Damals bem&#228;ngelten die mm-Autoren eine fehlende strategische Ausrichtung und &#8211; mitten in der Finanzkrise &#8211; verfehlte Ergebnisprognosen (den mm-Artikel gibt es mittlerweile als PDF-Download). Heute hingegen baut Daniela Schr&#246;der von der Financial Times einen Artikel um die Firmen [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Vor l&#228;ngerer Zeit hatte ich mich kritisch mit einem Artikel des manager magazins &#252;ber Heidelberger Druck <a href="http://mensch-chance.de/blog/managermagazin-verreisst-heidelberger-druck">auseinandergesetzt</a>. Damals bem&#228;ngelten die mm-Autoren eine fehlende strategische Ausrichtung und &#8211; mitten in der Finanzkrise &#8211; verfehlte Ergebnisprognosen (den mm-Artikel gibt es mittlerweile <a href="http://wissen.manager-magazin.de/wissen/image/show.html?did=61426358&amp;aref=image038/2008/10/20/ROMM200801100700077.PDF" target="_blank">als PDF-Download</a>).</p>
<p>Heute hingegen baut Daniela Schr&#246;der von der Financial Times<span id="more-1721"></span> <a href="http://www.ftd.de/karriere-management/:ftd-summerschool-know-how-aus-der-kaeltekammer/50152536.html" target="_blank">einen Artikel um die Firmen Vaude, Gr&#252;nenthal und Heidelberger Druck</a> &#8211; als Beispiel gelungener Konzentration auf die jeweilige Firmen-Kernkompetenz. Das best&#228;tigt mich, dass meine Einsch&#228;tzung von Heidelberger Druck hinsichtlich Mitarbeiter-Behandlung, Marktentscheidung und Strategie berechtigt war.</p>
<p>Interessant an an diesem Artikel ist die Herausstellung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkompetenz" target="_blank">Kernkompetenzen eines Unternehmens</a>. Um das Bild eines Hauses zu bem&#252;hen: Wenn Produkte bzw. Dienstleistungen das &#8220;Obergeschoss&#8221; einer Firma sind, dann sind Gesch&#228;ftsfelder das &#8220;Erdgeschoss&#8221; und Kernkompetenzen das &#8220;Kellerfundament&#8221;. Das bedeutet, man kann im Obergeschoss durchaus variieren. Vorher sollte man allerdings den Keller solide gebaut haben.</p>
<p>Manche Unternehmen kennen vielleicht gar nicht ihre Kernkompetenzen, sondern f&#252;hren ihre traditionellen Gesch&#228;ftsfelder und deren Produkte fort, ohne sich von Zeit zu Zeit zu besinnen. Im Extremfall muss hingegen das Haus vielleicht sogar ganz abgerissen und neu gebaut werden &#8211; siehe die langfristige Entwicklung von Nokia: vom Reifenhersteller zum globalen Handy-Anbieter.</p>
<p>Faszinierend finde ich, dass das Konzept &#8220;Kernkompetenz&#8221; &#252;bergreifend anwendbar ist &#8211; vom F&#228;higkeitsprofil eines Stellensuchenden &#252;ber den USP von Selbst&#228;ndigen und KMU bis hin zur strategischen Debatte in Konzernen. Hier eine kleine Fragen-Anleitung, mit denen Sie sich auf die Suche nach den Kernkompetenzen Ihrer Firma machen k&#246;nnen:</p>
<ul>
<li>Was w&#252;rden unsere Kunden am meisten bedauern, wenn wir vom Markt verschwinden w&#252;rden?</li>
<li>Mit welchen f&#252;nf W&#246;rtern beschreiben Sie den &#8220;Geist&#8221; Ihres Unternehmens?</li>
<li>W&#252;rden Sie sich noch einmal bewusst f&#252;r Ihre aktuellen Gesch&#228;ftsfelder und deren Produkte / Dienstleistungen entscheiden? Wenn nicht, warum nicht? Was sagt das &#252;ber den Zustand Ihres &#8220;Kellers&#8221; aus?</li>
<li>Verordnet sich Ihr Unternehmen regelm&#228;&#223;ige &#8220;Besinnungszeiten&#8221;, um au&#223;erhalb des Tagesgesch&#228;fts &#252;ber die strategische Ausrichtung nachzudenken?</li>
<li>K&#246;nnen Sie sofort mindestens zwei Punkte nennen, die Sie von Wettbewerbern unterscheiden?</li>
</ul>
<p>Wenn Sie sich in Ihrem Unternehmen im &#8220;Sommerloch&#8221; mit Ihren Kernkompetenzen auseinandersetzen wollen, arbeiten Sie im Team die obigen Fragen durch. &#220;brigens: Die Firma Smart hatte einmal das Konzept der Kernkompetenz perfekt in ihren Werbe-Slogan &#8220;reduce to the max&#8221; &#252;bersetzt. Auch interessant.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Leidet Ihr Unternehmen an strukturellem Burnout?</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 08:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieser Frage widme ich mich in einem Artikel in der neuesten Ausgabe der managerSeminare. Es geht um Bedingungen in der Organisation, die Burnout bei Mitarbeitern beg&#252;nstigen, um einen neuen Ansatz in der Organisations-entwicklung und darum, wie Burnout in Unternehmen gar nicht erst entsteht. &#169;2010 Mensch &#38; Chance. All Rights Reserved.. Artikel, die Sie interessieren k&#246;nnten:Struktureller [...]


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<p>Dieser Frage widme ich mich in einem Artikel in der <a href="http://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Markus-Vaeth-ueber-strukturellen-Burnout-Struktureller-Burnout,197634" target="_blank">neuesten Ausgabe der managerSeminare</a>. Es geht um Bedingungen in der Organisation, die Burnout bei Mitarbeitern beg&#252;nstigen, um einen neuen Ansatz in der Organisations-entwicklung und darum, wie Burnout in Unternehmen gar nicht erst entsteht.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wie fragw&#252;rdig ist die beliebte Krankentage-Statistik?</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/wie-fragwuerdig-ist-die-beliebte-krankentage-statistik</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 10:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Traue nur einer Statistik, wenn du sie selbst gef&#228;lscht hast&#8221;, wei&#223; schon der Volksmund. Nun &#8211; nicht jede Statistik ist gef&#228;lscht oder verzerrt. Als ausgebildeter Statistiker sehe ich aber oft genug, an welchen R&#228;dchen gedreht worden ist, um zum Beispiel Unternehmensentwicklungen zu sch&#246;nen oder die Debatte um den Klimawandel anzuheizen (sorry, kleines Wortspiel). Aktuell geht [...]


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<p>&#8220;Traue nur einer Statistik, wenn du sie selbst gef&#228;lscht hast&#8221;, wei&#223; schon der Volksmund. Nun &#8211; nicht jede Statistik ist gef&#228;lscht oder verzerrt. Als ausgebildeter Statistiker sehe ich aber oft genug, an welchen R&#228;dchen gedreht worden ist, um zum Beispiel Unternehmensentwicklungen zu sch&#246;nen oder die Debatte um den Klimawandel anzuheizen (sorry, kleines Wortspiel).</p>
<p>Aktuell geht es um zumindest fragw&#252;rdige Zahlen zum Thema &#8220;Fehltage von Arbeitnehmern&#8221;. Mit diesen Zahlen bzw. deren Interpretation hat sich der Journalist <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/chronisch-krank/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a> besch&#228;ftigt. Er hat recherchiert, dass sich die so oft in den Medien zitierte Zahl (<a href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-07/krankenstaende-anstieg" target="_blank">Beispiel</a>) des Statistischen Bundesamtes nicht auf eine kontinuierliche Messung bezieht, <span id="more-1649"></span>sondern auf zw&#246;lf Stichtage im Jahr: jeweils den 1. eines Monats. Somit summiert sich die Stichproben-Grundlage nicht auf 365, sondern nur auf 12 (!) Tage. Alles, was innerhalb eines Monats an Fluktuation geschieht, bleibt au&#223;en vor. Ebenso kurzzeitige Abwesenheiten ohne offizielle Arzt-Krankmeldung. Nun sind 12 Stichtage f&#252;r eine derart politisch und wirtschaftlich aufgeladene Zahl eine eher d&#252;nne Basis.</p>
<p>Wie Niggemeier richtig feststellt, ist die Ungenauigkeit der Messung noch nicht einmal das Kernproblem &#8211; w&#252;rde man die Ungenauigkeit so an die &#214;ffentlichkeit kommunizieren. Leider machen Journalisten daraus nicht nur angeblich hochwahrscheinlich gesicherte Erkenntnisse, sondern stellen gar <a href="http://www.zeit.de/karriere/2010-04/krankenstand-deutschland" target="_blank">kausale Zusammenh&#228;nge</a> her. Also <em>Ursache =&gt; Wirkung</em>. In diesem Fall: <em>Weil</em> die Konjunktur wieder anzieht, trauen sich die Deutschen wieder, &#246;fter krank zu sein. Wer etwas von statistische Analyse versteht, wei&#223;, wie gef&#228;hrlich und oft irref&#252;hrend solche angeblichen Ursache-Wirkung-Mechanismen sind. Wenn &#252;berhaupt, kann man lediglich von <em>Korrelation</em> sprechen, einem rein mathematischen Zusammenhang zwischen zwei Ereignissen. Und selbst diese steht auf einer wackeligen Datenbasis.</p>
<p>Der politische Vorteil einer wackeligen Datenbasis einerseits und der Statistik-Unwissenheit der Bev&#246;lkerung andererseits liegt darin, dass &#8220;Experten&#8221; Ursache-Wirkung-Zusammenh&#228;nge je nach politischem Gusto und pers&#246;nlicher &#220;berzeugung konstruieren d&#252;rfen, ohne sich daf&#252;r mit harten Zahlen rechtfertigen zu m&#252;ssen. Und weil das so sch&#246;n plausibel klingt und wir Menschen grunds&#228;tzlich nach Erkl&#228;rungen in einer immer komplexer werdenden Welt suchen, werden die Zahlen zu den Krankentagen als Agenturmeldung an Pressedienste ausgeliefert und dutzend-, ja hundertfach unhinterfragt unters Volk gebracht.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wenn der Kaffee alle ist &#8211; die amerikanische L&#246;sung</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/wenn-der-kaffee-alle-ist-die-amerikanische-loesung</link>
		<comments>http://mensch-chance.de/blog/wenn-der-kaffee-alle-ist-die-amerikanische-loesung#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 11:43:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Workplace Management]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Team]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder kennt die Situation: Man will sich unschuldig einen Kaffee in der Gemeinschaftsk&#252;che holen, und gerade hat der Vorg&#228;nger die Kanne leergekippt, ohne neuen aufzusetzen. Sehr &#228;rgerlich. W&#228;hrend sich unsereins wahrscheinlich mit einer kleinen Motzerei begn&#252;gt, zeigt ein &#8211; nicht ganz ernstzunehmender &#8211; Blick &#252;ber den gro&#223;en Teich, wie man mit Kaffee-Entleerern, M&#252;lltrennungsverweigerern und anderen [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Jeder kennt die Situation: Man will sich unschuldig einen Kaffee in der Gemeinschaftsk&#252;che holen, und gerade hat der Vorg&#228;nger die Kanne leergekippt, ohne neuen aufzusetzen. Sehr &#228;rgerlich. W&#228;hrend sich unsereins wahrscheinlich mit einer kleinen Motzerei begn&#252;gt, zeigt ein &#8211; nicht ganz ernstzunehmender &#8211; Blick &#252;ber den gro&#223;en Teich, wie man mit Kaffee-Entleerern, M&#252;lltrennungsverweigerern und anderen Ego-Typen umgeht. <span id="more-1376"></span>B&#252;hne frei f&#252;r <a href=" http://www.youtube.com/watch?v=RzToNo7A-94" target="_blank">Terry Tate &#8211; Office Linebacker!</a></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="321" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/RzToNo7A-94&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="321" src="http://www.youtube.com/v/RzToNo7A-94&amp;hl=de_DE&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>In diesem Sinne: Ein sch&#246;nes Wochenende.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sind Sie schonmal falsch abgebogen?</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/sind-sie-schonmal-falsch-abgebogen</link>
		<comments>http://mensch-chance.de/blog/sind-sie-schonmal-falsch-abgebogen#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 14:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonne senkt sich bereits &#252;ber die W&#252;ste, als Karen bremst. Staub wirbelt auf unter den alten Bridgestone-Reifen, die sie letztes Jahr hat aufziehen lassen. Zikaden zirpen und Karen r&#252;ttelt an ihrer viel zu gro&#223;en RayBan. Sie liest noch einmal die Karte und zieht dann rechts r&#252;ber. Ihr Koffer vibriert auf dem R&#252;cksitz. Und wieder [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><em>Die Sonne senkt sich bereits &#252;ber die W&#252;ste, als Karen bremst. Staub wirbelt auf unter den alten Bridgestone-Reifen, die sie letztes Jahr hat aufziehen lassen. Zikaden zirpen und Karen r&#252;ttelt an ihrer viel zu gro&#223;en RayBan. Sie liest noch einmal die Karte und zieht dann rechts r&#252;ber. Ihr Koffer vibriert auf dem R&#252;cksitz. </em></p>
<p><em>Und wieder geht es ein St&#252;ck weiter nach Westen. Sie wei&#223; es nicht, aber sie wird niemals hierher zur&#252;ckkommen. Weil alles, was vor einem liegt, immer besser ist als das, was man hinter sich gelassen hat. </em></p>
<p><em>Die R&#252;cklichter des Ford verschwinden am Horizont. Nur der Staub wirbelt noch, dem die Zikaden Salut singen.</em></p>
<p><em>&#8212;<br />
</em></p>
<p>Sind Sie schon mal falsch abgebogen im Leben? Mal so richtig in&#8217; Sack gehauen? <span id="more-1339"></span>Und es zerrt immer noch an Ihnen? Herzlich willkommen im Club. Es muss nicht gleich der falsche Partner f&#252;rs Leben sein, es geht auch &#8216;ne Nummer kleiner. Falsche Ausbildung, falsche Stelle, einmal ausgestiegen vielleicht und nicht mehr zur&#252;ckgefunden. Das sind so die Abfahrten, mit denen ich in Coachings konfrontiert werde. Da geht es ja auch oft um den &#8220;Roten Faden&#8221; im Lebenslauf.</p>
<p>Ich stelle immer wieder fest, dass manchmal gar nicht das Papier das Problem ist, sondern die Sicht der Klienten darauf. Da wird ein 6-Monatsgastspiel bei einer Firma als Karriere killende Untat hochgepusht oder sich selbst das Recht abgesprochen, &#8220;mit dem Salat&#8221; eine Position zu finden, die gl&#252;cklich macht.</p>
<p>Zeit f&#252;r einen Perspektivenwechsel. Solange Sie sich in Details Ihrer Vergangenheit verbei&#223;en und Sie als &#8220;Ausrutscher&#8221; von sich abspalten, werden Sie keinen Erfolg haben. Lektion Nr. 1: Nehmen Sie diese Phase an. Und zwar wertsch&#228;tzend. Sagen Sie sich ruhig: &#8220;Okay, aus heutiger Sicht war diese Episode vielleicht falsch, nicht zielf&#252;hrend, dumm etc. Aber sie geh&#246;rt zu mir und meinem Leben. Ich akzeptiere das und mache damit meinen Frieden. Und ich versuche zu verstehen, was mich diese Phase gelehrt hat und was ich f&#252;r mein weiteres Leben mitnehmen kann.&#8221;</p>
<p>Vielen Menschen gelingt es nicht sofort, diese erste Lektion zu beherzigen. Sie stecken zu tief in ihrer Selbstbestrafung bzw. in den Vorstellungen ihrer Umwelt und der Gesellschaft, wie &#8220;man&#8221; einen &#8220;erfolgreichen&#8221; Lebensablauf gestaltet. Darum Lektion Nr. 2: Schauen Sie nach vorn. Mit noch soviel Gr&#252;beln werden Sie das Geschehene nicht ungeschehen machen. Stellen Sie sich vor, Sie w&#228;ren ein Entdecker, der gerade an fernen Gestaden gelandet ist: ihrer Zukunft. Erstellen Sie eine Landkarte mit Ihren M&#246;glichkeiten, W&#252;nschen, Zielen und Erfahrungssch&#228;tzen. Das meine ich w&#246;rtlich: Bleistift, DINA4-Blatt und los geht&#8217;s. Das sch&#228;rft den Blick und Sie nutzen Ihre geistigen Kr&#228;fte f&#252;r echte Pl&#228;ne und M&#246;glichkeiten.</p>
<p>Schon Nietzsche wusste: &#8220;Sein bestimmt das Bewusstsein.&#8221; In diesem Sinne werden Sie zu einem Gestalter Ihrer Zukunft und nicht zu jemand, der das Klagefeuer seiner vergangenen Fehler umkreist.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		</item>
		<item>
		<title>Mehr Wirtschaft in die Politik!</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/mehr-wirtschaft-in-die-politik</link>
		<comments>http://mensch-chance.de/blog/mehr-wirtschaft-in-die-politik#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Jun 2010 07:44:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Change]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Im aktuellen Manager magazin diskutieren die Autoren Eva und Hendrik M&#252;ller die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Lage Deutschlands. Ein langer, kluger Artikel (&#8220;Sanierungsfall D.&#8221;, S. 94-100), der mir aus dem Herzen spricht. Ein Topmanager wird zitiert mit den Worten: &#8220;Die Kanzlerin m&#252;sste jetzt wie ein CEO agieren&#8221; &#8211; eine strategische Linie entwerfen, Priorit&#228;ten setzen, F&#252;hren auch [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Im <a href="http://www.manager-magazin.de/magazin/print/index-2010-7.html" target="_blank">aktuellen Manager magazin</a> diskutieren die Autoren Eva und Hendrik M&#252;ller die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Lage Deutschlands. Ein langer, kluger Artikel (&#8220;Sanierungsfall D.&#8221;, S. 94-100), der mir aus dem Herzen spricht. Ein Topmanager wird zitiert mit den Worten: &#8220;Die Kanzlerin m&#252;sste jetzt wie ein CEO agieren&#8221; &#8211; eine strategische Linie entwerfen, Priorit&#228;ten setzen, F&#252;hren auch gegen Widerstand etc.</p>
<p>Diese und &#228;hnliche Vorschl&#228;ge hat man schon oft geh&#246;rt und wei&#223;, dass sie nicht funktionieren werden. <span id="more-1316"></span>Die drei Bereiche Wirtschaft, Politik und B&#252;rokratie sind durch drei h&#246;chst unterschiedliche Mentalit&#228;ten gepr&#228;gt. Sie sind nicht vereinbar.</p>
<p><strong>Wirtschaftlich Verantwortliche</strong> gehen Risiken ein, wenn sie das Unternehmen (im politischen Fall den Standort Deutschland) ver&#228;ndern m&#252;ssen; sie entwerfen eine Mischung aus Schrumpfen (Kapazit&#228;t bzw. Belegschaft) und Wachsen (neue Marktsegmente, neue Produkte, Strategieschwenk). Im besten Fall, und den gibt es h&#228;ufiger als gedacht, stehen am Ende bei Erfolg Wiedereinstellungen. Ich selbst rechne mich zum Typus des wirtschaftlich Verantwortlichen. Ich habe Verantwortung f&#252;r meine Firma und muss schauen, dass am Ende die Zahlen stimmen und das Essen auf den Tisch kommt. D&#228;umchen drehen kann ich mir nicht leisten.</p>
<p><strong>Politiker</strong> dagegen haben oft keine Ahnung von den F&#228;chern, die sie bearbeiten. Wie kann es sonst sein, dass Minister ihre Ressorts wechseln wie die Unterhosen? Das entbehrt jeder Glaubw&#252;rdigkeit. Das Heil liegt hier in hoffentlich kompetenten Referatsleitern und endlosen Kommissionen. Politik ist nichts f&#252;r Macher. Denn am Ende werden Entscheidungen immer verw&#228;ssert. Politiker sind umfrage- und wahlgetrieben. Das liegt in der Natur der Sache, die  gut funktioniert, solange der Staat als Gesamteinheit keine drastischen Korrekturen vornehmen muss. Genau das ist jedoch momentan der Fall.</p>
<p><strong>B&#252;rokraten</strong> wiederum haben aufgrund der hohen strukturellen Komponente ihrer Arbeit geradezu panische Angst vor der &#220;bernahme von Verantwortung. Ich erlebe das jedesmal, wenn ich (privat und beruflich) mit Beh&#246;rden zu tun habe. Der klassische &#8220;Sachbearbeiter&#8221; (!) verwendet ein H&#246;chstma&#223; an Energie darauf, keine individuellen Entscheidungen treffen zu m&#252;ssen. Alles muss strukturell vorgekaut und m&#246;glichst von Gesetzen gereget werden. Den in dieser Hinsicht deutlichsten Exzess bildet der deutsche Steuer-Dschungel mit weltweit einmaligen &#252;ber 40.000 Paragraphen. Das ist versuchte Einzelfall-Gerechtigkeit par excellence.</p>
<p>Im Grunde m&#252;sste man Politikern und B&#252;rokraten ein &#8220;Anti-Angst&#8221;-Coaching verordnen. Denn das bedeutet Verantwortung: Angst &#252;berwinden, um echte Entscheidungen f&#252;r sich und andere zu treffen. Dazu stehen. Das Ding durchziehen. Die Konsequenzen tragen. F&#252;r sich, die Abteilung, die Firma, die Beh&#246;rde, die Partei, das Land. Das ist der &#8220;change&#8221;, den so viele auf der Zunge tragen und der jedoch ohne mentale Ver&#228;nderung im eigenen verhuschten Seelenk&#228;mmerlein nicht gelingen kann.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Rezension: Machtfrage Change</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 07:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
		<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[Macht]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Change Management &#8211; ein Begriff, viele Ansichten. &#220;ber Change Management wurden Dutzende B&#252;cher geschrieben, von CEOs, Beratern, Wissenschaftlern. &#8220;An Konzepten, wie Change in Unternehmen zu managen ist, herrschat kaum Mangel&#8221;, so die Autoren. &#8220;Geht es danach, ist Change Management kaum eine Kunst. Jeder kann es. Jeder will es. Jeder tut es.&#8221; Dennoch beanspruchen Oltmanns und [...]


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<p><img style="border: 1px solid black; margin: 0 0 10px 10px;" title="Oltmanns/Nemeyer, Machtfrage Change" src="http://www.campus.de/cover_300dpi/9783593392035.jpg" alt="" width="131" height="200" align="right" />Change Management &#8211; ein Begriff, viele Ansichten. &#220;ber Change Management wurden Dutzende B&#252;cher geschrieben, von CEOs, Beratern, Wissenschaftlern. &#8220;An Konzepten, wie Change in Unternehmen zu managen ist, herrschat kaum Mangel&#8221;, so die Autoren. &#8220;Geht es danach, ist Change Management kaum eine Kunst. Jeder kann es. Jeder will es. Jeder tut es.&#8221;<span id="more-1300"></span></p>
<p>Dennoch beanspruchen Oltmanns und Nemeyer in ihrem Buch &#8220;<a href="http://www.campus.de/business/management-und-unternehmensfuehrung/Machtfrage+Change.94630.html" target="_blank">Machtfrage Change</a>&#8220;, den herk&#246;mmlichen Change Management &#8211; Ans&#228;tzen eine neue Komponente hinzuzuf&#252;gen: die Rolle der Macht. Auch weil &#8220;die Wahrscheinlichkeit eines vollen Ver&#228;nderungserfolgs derzeit bei maximal 20%&#8221; liege. Die zugrundeliegenden Weltbilder solcher Change-Prozesse nennen sie &#8220;naiv&#8221;.</p>
<p>Die Autoren wollen nach Eigenaussage bewusst provozieren. Macht, so deren Kernthese, sei ein funktionales Mittel, um horizontal auftretende Konflikte in Change-Prozessen zu l&#246;sen und somit mehr Change-Implementierungen als bisher zum Erfolg zu f&#252;hren. Dies w&#252;rde von bisherigen Ans&#228;tzen durch die Bank aufgrund von Ber&#252;hrungs&#228;ngsten mit dem negativ konnotierten Begriff &#8220;Macht&#8221; ignoriert:  &#8220;Macht ist verp&#246;nt. Alle haben sie, aber niemand will etwas mit ihr zu tun haben. Mag der Einfluss von Managern gro&#223; und gew&#252;nscht sein &#8211; ihre Macht sollte es besser nicht sein. Machtk&#228;mpfe, Machtspiel, Machtpoker [..] &#8211; so sehr die F&#228;higkeit von Personen und Gruppen zur Steuerung des Denkens und Handelns  von anderen unser Leben bestimmt, so wenig vertrauen wir ihr.&#8221;</p>
<p>Womit wir bei einem echten Mehrwert des Buches w&#228;ren. Macht wird als wichtige Komponente f&#252;r Change ins Spiel gebracht. Oltmanns und Nemeyer werfen ein funktionales Licht auf die Macht, ohne deren Nutzung neue Leitbilder nicht durchgesetzt und Konflikte nicht entschieden werden k&#246;nnen. Ebenfalls nachdenkenswert ist die These, dass sich herk&#246;mmlicher Change zu sehr auf die Vermeidung von vertikalen Konflikten (F&#252;hrungkr&#228;fte vs. Mitarbeiter) richte. Man wolle immer noch an Stellen &#252;berzeugen, an denen es nichts mehr zu &#252;berzeugen gebe. Die Mitarbeiter in Change-Prozessen z&#246;gen meist von selbst mit. Das Problem seien aus Eigennutz oder Angst blockierende F&#252;hrungskr&#228;fte. Hier m&#252;sse horizontalen Konflikten innerhalb einer Ebene mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.</p>
<p>Die Autoren schreiben klar verst&#228;ndliches Deutsch. Nur selten gleiten sie in wissenschaftliche Schwurbelsprache ab, wie zum Beispiel bei der Betrachtung der &#8220;Principal-Agent-Theorie&#8221;. Hier hat der Verlag gut daran getan, den beiden einen Wirtschaftsjournalisten als Unterst&#252;tzung an die Hand zu geben. <strong></strong></p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
F&#252;r wen ist das Buch? Wer allgemein in das Thema Change Management einsteigen will, ist mit &#8220;Machtfrage Change&#8221; gut bedient. Denn tats&#228;chlich holen die Autoren in der ersten H&#228;lfte des Buches weit aus, skizzieren theoretische Ans&#228;tze und Historisches. Das ist zugleich ein Wermutstropfen. Ich pers&#246;nlich h&#228;tte mir mehr Diskussion und ein, zwei gelungene Praxisbeispiele mehr gew&#252;nscht, vielleicht sogar ein (anonymisiertes) Interview mit einem Manager, der durch einen solchen &#8220;Macht und Konflikt&#8221; &#8211; Change gegangen ist. Daher haftet dem Buch der Touch des Theoretischen an. F&#252;r erfahrene Change Manager wird es somit erst ab Kapitel f&#252;nf interessant.</p>
<p>Oltmanns und Nemeyer p&#246;beln jedoch nicht herum, wie so manch anderer Autor, der seinen Finger in eine Wunde legt und selbst keine L&#246;sung anbietet. Im Gegenteil. Vor allem in den letzten beiden Kapiteln skizzieren die Autoren modellhaft Wege und Tools, die Macht und horizontale Konflikte sinnvoll nutzen und einen Change zum Erfolg f&#252;hren. Insofern ist ihre &#8220;Provokation&#8221; durchaus positiv als Einladung zum Diskurs und zu einer moderneren Form des Change Management zu verstehen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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