Warum wir Weihnachten feiern
Bald ist wieder Weihnachten; das ist schön. Man holt sich einen Baum ins Haus, beschenkt die Kinder, hofft, dass der Stress des Jahres nachlässt. Aber weswegen feiern wir Weihnachten denn wirklich?
Wir feiern Weihnachten, weil vor 2000 Jahren ein Mann geboren wurde, der eine revolutionäre Lehre vertrat: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Um anzuerkennen, wie gigantisch die weltweit dadurch losgetretene Welle war, muss man kein Christ sein. Das Christentum hat sich in den 2000 Jahren über die ganze Welt ausgebreitet; ganz aktuell ist es zum Beispiel in China auf dem Vormarsch.
Letztes Jahr um diese Zeit habe ich im Vorbeigehen einen Mann auf der Straße sagen hören: “Oh Mann, diese Christen sind wirklich überall. Jetzt haben sie sogar Weihnachten für sich vereinnahmt!” Soweit ist die Un-Bildung schon gediehen, dass manche nicht mehr wissen, dass Weihnachten ein christliches Fest ist.
Ich mag auch die Besinnlichkeit, den Tee, die Plätzchen etc. Aber wir sollten nicht vergessen, dass hinter Weihnachten die Erinnerung an einen Mann mit einer im Grunde beinharten Lehre steht, die wir uns zu Herzen nehmen sollten: die 10 Gebote.

(Quelle: Wikipedia)
Alle Gebote einzuhalten, wäre natürlich übermenschlich; sowas kann man nicht verlangen. Aber wir sollten uns nicht nur in der Vorweihnachtszeit bemühen, wenigstens ein bisschen was davon zu verwirklichen. Denn es geht nicht um ein putziges Baby in einem Stall. Es geht wahrlich um Liebe und das “Licht der Welt”. Und davon können Christen und Nichtchristen eine ganze Menge gebrauchen.
Artikel, die Sie interessieren könnten
- Weihnachten und die drei Siebe des Sokrates Das Fest der Liebe – so heißt es jedenfalls. Weihnachten....
- Warum redet niemand mehr über die wichtigen Dinge? Der amerikanische Forscher Craig Venter hat künstliches Leben erschaffen. Ein...
- Warum wir lernen müssen, loszulassen Manchmal führe ich im Coaching Gespräche wie dieses: Klient: “Wissen...
