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	<title>Mensch &#38; Chance &#187; Arbeitslosigkeit</title>
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	<description>HR Managementberatung, Personalentwicklung, Business Coaching</description>
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		<title>Danke f&#252;r die Dem&#252;tigung&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 06:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;ist der Titel eines SPON-Artikels von Elena Senft. Sie beschreibt das Ducken junger Uni-Absolventen vor ihren Chefs. Kleingehalten durch die Angst vor Arbeitslosigkeit w&#252;rden sie gar nicht erst ums Gehalt verhandeln und auch ansonsten willig jede &#8220;psychosadistische&#8221; Frage im Bewerbungsgespr&#228;ch kleinlaut beantworten. Nach Senft entwickelten junge Arbeitnehmer im Job zunehmend eine H&#246;rigkeit vor Autorit&#228;tspersonen und [...]


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<p>&#8230;ist der Titel eines <a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,647122,00.html" target="_blank">SPON-Artikels von Elena Senft</a>. Sie beschreibt das Ducken junger Uni-Absolventen vor ihren Chefs. Kleingehalten durch die Angst vor Arbeitslosigkeit w&#252;rden sie gar nicht erst ums Gehalt verhandeln und auch ansonsten willig jede &#8220;psychosadistische&#8221; Frage im Bewerbungsgespr&#228;ch kleinlaut beantworten.</p>
<p>Nach Senft entwickelten junge Arbeitnehmer im Job zunehmend eine H&#246;rigkeit vor Autorit&#228;tspersonen und eine &#8220;Duldungsstarre&#8221;, die sie zu willf&#228;hrigen &#8220;Omega-Tieren&#8221; in der Bei&#223;hierarchie der Firma macht. Den &#8220;b&#246;sen Chef, der seine Arbeitnehmer schikaniert&#8221;, brauche es im Grunde gar nicht mehr. Das erledigten die Mitarbeiter in vorauseilendem Gehorsam gleich selber.</p>
<p>Insgesamt etwas tendenzi&#246;s geschrieben, ist der letzte Teil des Artikels am interessantesten, in welchem die Autorin den Werdegang eines Bekannten beschreibt. Dieser macht sich selbst&#228;ndig, sitzt fortan auf der anderen Seite des Schreibtischs und merkt zunehmend, wie sich seine Mitarbeiter &#8211; und er selbst in der neuen Rolle &#8211; ver&#228;ndern.</p>
<p>Der Artikel scheint insgesamt die Stimmung der Masse zu treffen; davon zeugen die mittlerweile 33 (!) Seiten an Kommentaren.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Die Festanstellung &#8211; ein Auslaufmodell?</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/die-festanstellung-ein-auslaufmodell</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Aug 2009 10:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
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		<description><![CDATA[Die aktuelle ZEIT (36/2009) bringt unter dem Titel &#8220;Zweiklassengesellschaft&#8221; einen Artikel [leider nicht online verf&#252;gbar] &#252;ber &#8220;unsichere und schlecht bezahlte Arbeitspl&#228;tze&#8221;: Teilzeitstellen, befristete Stellen, Leiharbeit und Minijobs.Da hei&#223;t es unter anderem: Vor zehn Jahren hatten noch fast drei Viertel der deutschen Erwerbst&#228;tigen eine ganz normale, unbefristete und versicherungspflichtige Vollzeitstelle. 2008 waren es nur noch zwei [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Die aktuelle ZEIT (36/2009) bringt unter dem Titel &#8220;Zweiklassengesellschaft&#8221; einen Artikel [<em>leider nicht online verf&#252;gbar</em>] &#252;ber &#8220;unsichere und schlecht bezahlte Arbeitspl&#228;tze&#8221;: Teilzeitstellen, befristete Stellen, Leiharbeit und Minijobs.Da hei&#223;t es unter anderem:</p>
<blockquote><p>Vor zehn Jahren hatten noch fast drei Viertel der deutschen Erwerbst&#228;tigen eine ganz normale, unbefristete und versicherungspflichtige Vollzeitstelle. 2008 waren es nur noch zwei Drittel.</p></blockquote>
<p>Ich will hier gar nicht &#252;ber Prozent-Angaben streiten; mir geht es um etwas anderes. Meiner Ansicht nach ist eine unbefristete und versicherungspflichtige Arbeit eben nicht mehr normal. Wir Deutschen sollten uns von der Phantasie verabschieden, wir k&#246;nnten in der Arbeitnehmerlandschaft in die seligen Zeiten von &#8220;einmal beim Bosch, immer beim Bosch&#8221; zur&#252;ckkehren. Diese Zeiten sind vorbei, unwiderruflich. Daher ist auch das W&#246;rtchen &#8220;normal&#8221; im Zitat ebenso verr&#228;terisch wie unangemessen.</p>
<p>&#8220;Normal&#8221; werden in Zukunft eine ganze Menge von Arbeitsverh&#228;ltnissen und Besch&#228;ftigungsmodellen, bis hin zu Patchwork- und &#8220;horizontalen&#8221; Karrieren (im Gegensatz zur bisherigen &#8220;vertikalen&#8221; Karriere). Dar&#252;berhinaus wird in der medialen und realen Diskussion eine ganze Arbeitsgruppe vergessen: die Selbst&#228;ndigen. Diese werden in der Zukunft immer st&#228;rker werden.</p>
<p>Im Moment betr&#228;gt der Anteil der Selbst&#228;ndigen in Deutschland ca. 10%. F&#252;r die Mentalit&#228;t der Deutschen bedeutet dies, dass Selbst&#228;ndige in unserer Gesellschaft entweder f&#252;r doof angesehen werden oder f&#252;r unf&#228;hig, als Arbeitnehmer unterzukommen oder im Gegenteil als steinreich und FDP-W&#228;hler. Dabei haben Organisationen wie <a href="http://20prozent.mixxt.de/" target="_blank">20prozent</a> schon l&#228;ngst den Braten gerochen. Auf deren Startseite hei&#223;t es zu ihrem Selbstverst&#228;ndnis:</p>
<blockquote><p><strong>Das Ziel</strong> Die Verdoppelung der Selbst&#228;ndigenquote auf 20% bis 2020! Warum? Damit trotz weltweitem Strukturwandel, dem Verschwinden des alten Industrie- und Produktions-Sektors in Deutschland und den damit einhergehenden Massenentlassungen alle (also 100%) Menschen eine Arbeit finden und ein Einkommen haben.</p>
<p><strong>Die Wirkung</strong> Mehr Selbst&#228;ndigkeit und Eigenverantwortung, mehr Unternehmer und Unternehmen, mehr Arbeitspl&#228;tze, mehr Freiheit, weniger Sorgen und mehr Gl&#252;ck!</p></blockquote>
<p>Zusammenfassend l&#228;sst sich festhalten, dass drei Besch&#228;ftigungsformen in Zukunft Deuschlands Arbeitsszene pr&#228;gen werden:</p>
<ol>
<li>Das &#8220;herk&#246;mmliche&#8221;, vollzeitige, unbefristete Arbeitsverh&#228;ltnis. Diese werden weniger, und die Arbeitnehmer sollten sich auf diese Tatsache mental vorbereiten. Da hilft kein Jammern, das Leben wird unsicherer.</li>
<li>&#8220;Alternative&#8221; Arbeitnehmerverh&#228;ltnisse: befristete Stellen, Zeitarbeit, Minijobs. Diese nehmen zu.</li>
<li>Selbst&#228;ndigkeit, Freelance. Diese nehmen ebenfalls zu, und Deutschland sollte darauf mit Freude zum Risiko reagieren.</li>
</ol>
<p>Ich verfolge die Debatten um Opel, Arcandor und andere Insolvenzen genauso wie jeder andere und mir tut es leid um jeden dort verlorenen Arbeitsplatz. Andererseits stelle ich in Diskussionen mit &#8220;normalen&#8221; Arbeitnehmern oft auch eine Vollkasko-Mentalit&#228;t fest: Der Staat soll f&#252;r dies zahlen, der Staat soll f&#252;r das zahlen etc. Manchmal w&#252;nschte ich solchen Leuten, nur vier Wochen als Selbst&#228;ndiger durchzuhalten. Dann w&#252;rden sie das Wirtschaftsleben in Deutschland und auch eigene Anspr&#252;che an Staat und Gesellschaft m&#246;glicherweise mit anderen Augen sehen.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bundesagentur f&#252;r Arbeit = Schilda</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2009 13:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesagentur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesagentur f&#252;r Arbeit will in den n&#228;chsten Wochen 5.000 neue Mitarbeiter einstellen. Offenbar rechnet man im Herbst mit einem drastischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen (genauso &#252;brigens wie die IG Metall oder Vertreter der Industrie wie Hakan Samuelsson von MAN). So weit, so gut. F&#252;r einen solchen Ansturm will man nat&#252;rlich ger&#252;stet sein. Nun hat mein [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Die Bundesagentur f&#252;r Arbeit will in den n&#228;chsten Wochen <a href="http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&amp;atype=ksArtikel&amp;aid=1236150453776" target="_blank">5.000 neue Mitarbeiter einstellen</a>. Offenbar rechnet man im Herbst mit einem drastischen Anstieg der Arbeitslosenzahlen (genauso &#252;brigens wie die <a href="http://www.focus.de/finanzen/news/gewerkschaften-ig-metall-erwartet-entlassungen-nach-bundestagswahl_aid_419156.html" target="_blank">IG Metall</a> oder <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:Jobabbau-Kahlschlag-kommt-nach-der-Wahl/557336.html" target="_blank">Vertreter der Industrie</a> wie Hakan Samuelsson von MAN).</p>
<p>So weit, so gut. F&#252;r einen solchen Ansturm will man nat&#252;rlich ger&#252;stet sein. Nun hat mein Kollege Thorsten zur Jacobsm&#252;hlen bei der Agentur f&#252;r Arbeit nachgefragt, <a href="http://www.blogaboutjob.de/3264/die-lustige-bundesagentur-fur-arbeit/" target="_blank">wie man denn an die Tausende neuer Mitarbeiter kommen wolle</a>. Das Gespr&#228;ch mit der Dame von der Pressestelle (!) der BfA liest sich wie schlechtes Kabarett, ist aber leider real.</p>
<p>Warum man sich zum Beispiel nicht gezielt auf eine der 5.000 Stellen bewerben k&#246;nne (die Such-Selektion nach Firmen gibt die Datenbank der BfA nicht her)? &#8211; Das sei sowieso nicht gew&#252;nscht, weil &#8211; und jetzt kommt&#8217;s:</p>
<blockquote><p>Die [Firmen] wollen ja nicht das sich da jeder bewirbt. Da w&#252;rden sie Leute ja nur nach den Firmen suchen wo sie gerne arbeiten wollen. [<em>Rechtschreibung &#252;bernommen</em>]</p></blockquote>
<p>Nein, tats&#228;chlich? Wo gibt&#8217;s denn sowas: Leute, die sich wirklich vorher Gedanken machen, wo sie arbeiten wollen? Doch so etwas wird bei der BfA anscheinend nicht eingeplant.</p>
<p>Wie man denn als Bewerber denn dann die 5.000 Stellen finden solle?</p>
<blockquote><p>Wir suchen selbst die Passenden. Es werden ja auch verschiedene Qualifikationen ben&#246;tigt. Da passt halt nicht jeder.</p></blockquote>
<p>Gott sei Dank. Nicht nur dass man die Stellen sowieso im Angebot nicht gesondert finden kann; sie werden auch speziell aus der hauseigenen Datenbank besetzt. Ich dachte schon, irgendwas laufe hier falsch. Aber es hat schon sein Logik. Thorsten zur Jacobsm&#252;hlen in seinem Fazit:</p>
<blockquote><p>Die Bundesagentur f&#252;r Arbeit r&#252;hrt in allen Medien die Werbetrommel f&#252;r 5000 Jobs und da gibt es keine Suchfunktion nach Arbeitgeber in der Stellenb&#246;rse, keine extra Website f&#252;r diese Aktion oder wenigstens ein paar Qualifikationsprofile und Bewerbungsm&#246;glichkeit die per Pressemitteilung raus geht. Die Jobs sind schlichtweg nicht zu finden! Dazu noch diese unfassbaren Begr&#252;ndungen.</p></blockquote>
<p>Schilda l&#228;sst gr&#252;&#223;en.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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