Keine Strategie (2): Verwirrte T-Online-Mitarbeiter

02.01.2008

Laut einer internen Mitarbeiterbefragung vom November 2007, die der FTD vorliegt, haben T-Onliner Schwierigkeiten damit, die eigene Firmenstrategie und den Produkt-Schwerpunkt zu erkennen. Als Folge davon habe ein Großteil der Beschäftigten bereits innerlich gekündigt. Laut FTD lag die “response rate” der Umfrage bei ca. 33%.

Das Schlaglicht T-Online zeigt, dass es zwei Paar Schuhe sind, eine Strategie zu haben und sie anschließend durch Kommunikation zu den eigenen Mitarbeitern auch umzusetzen. Sogar wenn eine Strategie vorliegt, muss sie doch “top-down” durch die Hierarchie-Ebenen durchgedrückt werden. Allzuleicht entstehen hier “Filterverluste” durch renitente Zwischenebenen. So wäre eine neue Strategie für ein Unternehmen an sich die Sternstunde der Abteilung Corporate Communications.

Warren Buffett hat einmal gesagt: “Investiere nur in eine Aktie, deren Geschäft du auch verstehst.” Die T-Onliner haben sich das in abgewandelter Form zu Herzen genommen: “Investiere deine Arbeitskraft nur in ein Unternehmen, dessen Strategie du verstehst.

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