Raus aus LinkedIn: endlich abgeschlossen
Wer glaubt, er kann sich einfach so aus LinkedIn verabschieden, sollte nicht mehr als 100 direkte Connections haben. Denn das ist die Grenze, bis zu der LinkedIn einen Account ohne Widerrede schließt.
Ich hatte über 200 Connections und habe über die letzten sechs Wochen immer wieder versucht, meinen Account zu schließen – ohne Erfolg. Ich wurde im Schließungsprozedere immer nur darauf hingewiesen, dass der Vorgang vom LinkedIn-Support freigegeben werden muss, eben weil ich mehr als 100 Kontakte habe. Nur: das ist nie passiert. Wahrscheinlich sitzt der Support von LinkedIn auf Hawaii, trinkt LuaLua und lässt sich’s gutgehen. Jedenfalls mein Eindruck.
Heute habe ich dann händisch fast 150 Kontakte entfernt, nochmal den Closing-Vorgang angestoßen und, voila, jetzt bin ich endlich draußen. Frei, frei, frei!

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aber warum?
Das ist die Frage, die ich mir stelle…warum raus aus LinkedIn?
Grüße
Oliver
Ja, warum? In einem früheren Beitrag habe ich ja schonmal darüber berichtet, dass ich mich aus diversen Coach- und Trainerportalen verabschiedet habe, weil ich denke, dass man marketingtechnisch einfach nicht auf jeder Web 2.0-Hochzeit tanzen muss.
Für das “Business-Netzwerken” benutze ich XING, das sich bekanntlich auf den deutschsprachigen Markt konzentriert. Bei LinkedIn tummelt sich meiner Ansicht nach die angloamerikanische Welt (wobei die Inder und Asiaten jetzt da ganz stark reindrängen).
Ich habe mich letztlich für XING als Plattform entschieden. Dort mache ich echte Kontakte und echtes Geschäft – etwas, das ich bei LinkedIn nicht habe. Außerdem finde ich die Usability von LinkedIn einfach grottig.
[...] Kollege Markus Väth berichtet auf seinem Blog, wie er sich von einem für ihn nutzlosen Netzwerk verabschiedet hat und wie gut er sich danach [...]