Pfeifen Sie auf Absagebegründungen!
19.05.2010Absagen bei Bewerbungen produzieren Frust. Keine Frage. Viele Bewerber fühlen sich gekränkt und persönlich zurückgestoßen, obwohl es ja “nur” um ein Angebot von Leistung gegen Geld geht.
An sich unschön genug, hängen sich viele Bewerber noch am jeweiligen Absagegrund auf. Da ist man “überqualifiziert” oder man könne als Unternehmen “keine adäquate Stelle anbieten”. Es habe einen “geeigneteren Bewerber gegeben” etc. pp. Und man selbst rätselt oft über den wahren Grund; schließlich will man denselben Fehler – sollte es einen gegeben haben – nicht zweimal machen.
Doch anders als früher lassen sich Firmen aus Angst vor AGG-Klagen nichts mehr über Absagegründe entlocken. Da könnte man Westerwelle eher zur Mitgliedschaft bei den Linken zwingen als der Personalabteilung eine echte Absage-Begründung zu entlocken.
Daher mein klarer Tip: Pfeifen Sie auf offizielle “Begründungen” in Absage-Schreiben! In der Regel verwenden Personaler – schon aus Zeitgründen! – einen vorgefertigten Text, der nichts mit Ihnen zu tun hat. Sparen Sie sich den Ärger und das Rätselraten. Amten Sie tief durch und widmen Sie Ihre Kraft den anderen Bewerbungen.
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