Outplacement und psychologisches Business Coaching

05.11.2007

Als eine der Möglichkeiten, entlassenen Führungskräften den Übergang in eine neue Position zu erleichtern, ist in den letzten Jahren Outplacement immer stärker in Erscheinung getreten.

Widmet man sich der Literatur zum Thema Outplacement, stellt man fest, dass vor allem betriebswirtschaftliche, juristische und organisatorische Aspekte diskutiert werden: Wie kann es implementiert werden? Welche Qualitätsmerkmale haben gute Outplacement-Berater? Lohnt es sich finanziell? Darüber hinaus hat Outplacement jedoch auch psychologische Dynamiken; gerade sie haben große Auswirkungen auf das Verhalten von Führungskraft und Unternehmen und prägen jeden Outplacement-Prozess entscheidend.

Zu diesem Thema habe ich einen längeren Artikel verfasst, den Sie hier online einsehen können.

Es wird dargestellt, welche Parteien am Outplacement aus systemischer Sicht beteiligt sind, welche psychologischen Dynamiken auftreten und wie ein psychologisches Coaching die am Outplacement beteiligten Parteien unterstützen kann.

UPDATE

Mittlerweile wird mein Artikel im Netz zitiert, unter anderem beim Verlag Dashöfer und auf Personaler-Online.

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3 Kommentare


  1. Insbesondere die Chancen, die sich für Mitarbeiter im Alter 50+ durch professionelle Outplacement-Beratung ergeben könne, werden oft unterschätzt, und zu sehr aus Corporate-Persektive betrachtet. Der psychologische Effekt, einen wertvollen Platz in der Gesellschaft inne zu halten, ist dabei nicht nur für den im Mittelpunkt stehenden Menschen von bedeutung, sondern hat dabei auch wieder Rückwirkung auf das Unternehmen (PR, Word of Mouth, etc.).


  2. Auch der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater kommt in seiner neuesten Studie zu dem Ergebnis, dass Outplacement für den Mittelstand immer wichtiger wird. Zitat:

    “Der Umsatzanteil mit Mittelständlern stieg im vergangenen Jahr im Vergleich zum Jahr 2002 von 42 auf 47 Prozent und lag damit nur noch knapp unter dem Umsatzanteil mit Großbetrieben, der von 54 auf 49 Prozent fiel.”

    Weiterhin sei die zeitlich unbefristete Begleitung (95% Erfolgsquote) der zeitlich begrenzten (9 Monate: 75%; 6 Monate: 60%) vorzuziehen.


  3. Vielen Menschen in Führungspositionen droht das Burn-Out-Syndrom, da sie einem sehr großen Druck ausgesetzt sind.
    Merkmale sind beispielsweise Emotionslosigkeit, Kühlheit und Überforderung. Ein gezieltes psychologisches und wirtschaftliches Coaching wird mit Sicherheit die Menschen in der Unternehmensführung unterstützen.

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