K wie Kampf, Krieg, Konflikt
17.09.2008Grundlage eines Coachings ist das Gespräch. Daher lohnt es sich auch für einen Coach, sich näher mit Sprache an sich zu beschäftigen. Mit ihren Feinheiten, ihren Ausdrucks- und Manipulationsmöglichkeiten. So wie ich das beispielsweise in diesem Artikel getan habe.
Nun bin ich heute über einen Blog-Beitrag von Christian Thiels gestolpert, der sich dem Phänomen Sprache einmal anders nähert. Nämlich über das verpönte “K-Wort”: Krieg. Thiels setzt sich mit den gewundenen Euphemismen der Politik auseinander. Da kommen Soldaten in einem high-density conflict zu Tode. Heißt übersetzt: Sie fallen im Krieg. Nur sagen darf man das nicht so.
Coaching bedeutet zu wissen, was ich sage und wie ich es sage. Um Sprache bewusst und verantwortungsvoll einzusetzen, muss ich mich mit ihren Hintergründen und Irrwegen – wie unangebrachten Verniedlichungen – vertraut machen. Sprache sollte ehrlich, direkt, höflich und respektvoll sein. Damit ich den Klienten fördere und keine Barrieren (Achtung, Sprachbild!) aufbaue.
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