Harvard Business Review: “Coaching gains legitimacy, but still in flux.”
19.03.2009Mich erreichte eine E-Mail von Hans Schaeffer, einem meiner Leser aus Brasilien. Vielen Dank hierfür und für Ihre schönen Kommentare.
Er empfiehlt zum Thema Coaching einen Artikel aus dem Harvard Business Review: “What Can Coaches Do For You“. Da die Artikel im HBR kostenpflichtig sind, kann man nur einen essayistischen Anriss lesen. Interessant sind jedoch allemal die Statistiken, die sich aus einer Befragung von 140 “leading coaches” ergeben und die weiter unten angeführt werden. Natürlich immer zu lesen durch die anglo-amerikanische Brille.
- So ergibt sich beispielsweise in dieser Selbstbefragung ein Stunden-Durchschnittshonorar von $ 500 – wohl eher ein Ergebnis feuchter Träume als realistisch. Selbst der Artikelschreiber merkt ironisch an: “the cost of a top psychiatrist in Manhattan”.
- Bemerkenswert ist der Wandel der Gründe, warum Coaches engagiert werden. Habe man früher Coaches gebraucht “to fix behavioral problems”, so werde nun verstärkt an der Optimierung bereits positiv auftretender Führungskräfte gearbeitet. Grund: “Blamers, victims, and individuals with iron-clad belief systems don’t change.” Aber GERADE DAFÜR sind Coaches doch da. Ich kann mich doch nicht hinstellen und sagen: “Oh, Mist, der hat ja ein ECHTES Problem…ich muss weg.” Da sieht man, wie weit die die anglo-amerikanische Mentalität vom europäischen “Werte in der Führung”-Gerede weg sind.
- Außerdem halten 46% der Unternehmen psychologische Kenntnisse des Coaches für nicht erforderlich. Völlig klar – sonst hätten sie ja gleich den Psychiater aus Manhatten nehmen können.
Das kurze Resümee des Artikels gilt sowohl für die USA wie auch für Europa und Deutschland: Coaching wird zunehmend akzeptiert, leidet aber immer noch an Kinderkrankheiten, die es von einem allgemein professionalisierten Beruf trennt: unzureichende Ausbildungsstandards (wenigstens für den Business-Bereich), fehlende Überprüfung der Coaching-Ergebnisse, unklare Trennung zwischen Coaching und Psychotherapie.
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Einen schoenen Fruehling!
Der interessanteste Artikel aus dem HBR Heft Jan 2009 ist von Steven Prokesch, How GE teaches Teams to lead Change.
KOLLEKTIV(AUS)BILDUNG! : The value of team training
IDEA IN BRIEF :
Management development programs that focus on teaching and inspiring individuals to apply new approaches have a fundamental flaw:
- If other members of the individual’s team have not taken the course, they may resist effort to change.
- The antidote of this problem is training INTACT management teams.
- When managers go through a program together, they emerge with a consensus view of the opportunities and problems and how best to attack them.
-The result: faster and more effective change
Soft skills as attributes to an Innovative Organization: LIG program (Leadership, Innovation & Growth)
Challenge, involvement
Freedom
Trust/Openness
Idea time
Playfulness/humor
Conflict
Idea Support
Debate
risk taking
Why? People dont take enough risks, spend too much time debating issues, and are too serious!
Restructure the organization, change roles, look for different talents, and spend our time differently.
And what about Jack Welsh’ Operational excellence? This is about being AMBIDEXTROUS, says Susan Peters, GE’s VP of Executive development .
GE’s Growth Values;
External focus (see aroound corners and through customer eyes)
Clear thinker (simple solutions to complex problems)
Imagination (display courage and tenacy in generating creative and new ideas)
Inclusiveness (team player, excitement, engagement, loyalty and commitment)
Expertise (Love learning)
Zum Nachdenken… Innovation fuers Coaching, wie man sich am besten ambidextrotrouesiert!
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Business scenario:
Umfrage unter hiesigen CEOs: Viele leiten momentan nach Instinkt und Strategie- wird durch Ueberlebensmanagement ersetzt. Noch kein Licht am Ende des Tunnels. Kaum Basis zum Budgetieren. Verzweifelte Kontroller, was machen die Armen ohne Ziele?
Die grossen Konzerne werden sich wohl irgendwie zurechtfinden, (DUBAI bei MB) aber was wird aus den beruehmten Mittelstandunternehmer in Deutschland?
no money, no home
no business, no phone,
but still in the high society!
35 Mio US Handys sind still.
Gruene Gruesse aus Brasilien!
Hans Schaeffer
Hans Schaeffer