Halten Sie an Ihren Träumen fest?

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Neulich habe ich über meine Träume nachgedacht. Was sie mir bedeuten, welche ich verwirklicht habe. Der Volksmund sagt: “Träume sind Schäume”. Das finde ich ganz und gar nicht. Träume brauchen wir wie die Luft zum Atmen. Sie geben uns Hoffnung, stiften Sinn in unserem Leben.

Jeder Mensch hat Träume. Die einen mehr, die anderen weniger. Die einen wissen um sie, die anderen haben sie begraben – unter Ladungen von “Sachzwängen”, Enttäuschungen und Traditionen. Träume sind wichtige Bausteine für ein Coaching. Sie sagen uns, was wir tun wollen, wer wir sein wollen. Durch den ganzen Alltagsdunst hindurch schimmert eine Vision, vibrieren geheime Wünsche, von denen wir wissen, dass sie sich so verdammt richtig anfühlen. Warum folgen wir ihnen nicht? Weil uns “Pflichten” halten, weil wir uns den verwirklichten Traum schlicht nicht vorstellen können? Coaching kann helfen, Träume zu verwirklichen. Durch Hinterfragen des Wunsches. Durch genaue Zielsetzungen. Durch Planung von Schritten, wie Sie das Ziel erreichen können.

Ein gutes Werkzeug hierfür ist die “Walt-Disney-Methode”. Walt Disney hatte beim Erfinden von neuen Figuren und Scripts drei Räume:

  • Den des Träumers. Hier wurde frei phantasiert und mal richtig gesponnen. Man fragte nicht nach Umsetzung oder Hindernissen. Hier war nur Kreativität gefragt.
  • Den Raum des Machers. Hier ging man dynamisch ran und sagte: Was können wir tun, damit wir die Ideen umsetzen? Welche Pläne, konkreten Ziele und Strategien können wir entwickeln?
  • Erst dann kam der Raum des Kritikers. Aber auch nicht in seiner destruktiven Form, sondern eher als Berater. Hindernisse aufzeigen, um sie zu umschiffen, nicht um an ihnen zu zerschellen.

Wenn ich mit Menschen an ihrer Berufung und ihren Träumen arbeite, setze ich gerne dieses Tool ein. Wir sind es gewohnt, sofort vom Traum-Raum in den Kritiker-Raum zu springen. Wir werden schon so erzogen; in der Schule zum Beispiel geht es um nichts anderes als um die eigenen Fehler. Wir haben viel zu oft eigene Schwächen und situative Hindernisse im Blick, nicht unsere “Macher”-Möglichkeiten.

Dieses Muster wird im Coaching durchbrochen. Ich rolle nicht mit den Augen, wenn Sie von Ihren Träumen erzählen, sage nicht: “Was für ein weltfremdes Gerede!” oder “Das schaffen Sie sowieso nicht!” Ich nehme Sie und Ihre Träume ernst. Fragen Sie sich selbst:

  • Welche Träume habe ich?
  • Welche davon habe ich verwirklicht?
  • Welche abgeschrieben?
  • Was hindert mich eigentlich , meine Träume wahr werden zu lassen?

Was ist Ihre Erfahung mit den eigenen Träumen?

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Datum: 10.04.2009 | Trackback-URL  | Artikel als PDF

1 Kommentar

  1. Mir geben meine Träume vor allem eins: Orientierung. Einen Kompass für meine täglichen Entscheidungen zu haben ist etwas, worüber ich sehr froh bin. Einige Träume konnte ich auf diese Weise schon erreichen, bei den anderen bin ich noch dabei.

    Ein weiterer möglicher Grund, warum – unabhängig von anderen Dingen – Träume (oder besser: Ziele?) nicht in Erfüllung gehen ist, dass deren Umsetzung eben keine Wochenendaufgabe ist, sondern Durchhaltevermögen, Zähigkeit und auch eine gewisse Resilienz erfordert.

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