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	<title>Kommentare zu: Coaching und die Warum-Frage</title>
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	<description>Verstehen heißt verändern.</description>
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		<title>Von: Hans G.</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/coaching-und-die-warum-frage#comment-4284</link>
		<dc:creator>Hans G.</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Jan 2011 21:09:25 +0000</pubDate>
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		<description>Gl&#252;ckwunsch, dass Sie zu dieser Einsicht gekommen sind! Das ist in der Tat eines der sehr deutlichen Grund&#252;bel des systemischen Coachings. Ebenso wie die Tatsache, dass psychologische Grundfesten und Bez&#252;ge geleugnet werden. Wie kann jeder Mensch gut und das System gesund sein, wenn Alltags-Psychopathen ihren extrem &#252;berproportionalen Schaden treiben? Der systemische Ansatz leugnet viel hiervon. 

Und genau an den traumatischen Erlebnissen ihrer Sch&#252;tzlinge scheitern sie dann zurecht. Oder besser gesagt: wachen Sie auf und merken - moment mal, an diesem Denksystem ist was unausgereift. 

An vielen Stellen erg&#228;nzen sich die Ans&#228;tze. Doch in letzter Instanz w&#252;rde ich polarisierend sagen Psychologie &gt; Systemisches Konstrukt.

Es fehlt an mancher Stelle an ausgereifter Harmonisierung der beiden Konzepte. Beispiel: systemisches Denken sagt &quot;Das System war Schuld an Abu Ghraib&quot;. Die Psychologie wohl eher: &quot;Da waren Sadisten, Psychopathen und Mitl&#228;ufer am Werk&quot;. Dass das eine aber die Ursache f&#252;r das andere ist (psychologische f&#252;r systemische) wird gerne von den beiden Lagern ausgeklammert. Meines Erachtens vom systemischen Lager deutlich (!!) mehr als umgekehrt.

SC ist auch von daher als alleinstehendes Konzept eher kein valides, gesundes, glaubw&#252;rdiges Mittel. Es hat zu viele L&#246;cher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gl&#252;ckwunsch, dass Sie zu dieser Einsicht gekommen sind! Das ist in der Tat eines der sehr deutlichen Grund&#252;bel des systemischen Coachings. Ebenso wie die Tatsache, dass psychologische Grundfesten und Bez&#252;ge geleugnet werden. Wie kann jeder Mensch gut und das System gesund sein, wenn Alltags-Psychopathen ihren extrem &#252;berproportionalen Schaden treiben? Der systemische Ansatz leugnet viel hiervon. </p>
<p>Und genau an den traumatischen Erlebnissen ihrer Sch&#252;tzlinge scheitern sie dann zurecht. Oder besser gesagt: wachen Sie auf und merken &#8211; moment mal, an diesem Denksystem ist was unausgereift. </p>
<p>An vielen Stellen erg&#228;nzen sich die Ans&#228;tze. Doch in letzter Instanz w&#252;rde ich polarisierend sagen Psychologie &gt; Systemisches Konstrukt.</p>
<p>Es fehlt an mancher Stelle an ausgereifter Harmonisierung der beiden Konzepte. Beispiel: systemisches Denken sagt &#8220;Das System war Schuld an Abu Ghraib&#8221;. Die Psychologie wohl eher: &#8220;Da waren Sadisten, Psychopathen und Mitl&#228;ufer am Werk&#8221;. Dass das eine aber die Ursache f&#252;r das andere ist (psychologische f&#252;r systemische) wird gerne von den beiden Lagern ausgeklammert. Meines Erachtens vom systemischen Lager deutlich (!!) mehr als umgekehrt.</p>
<p>SC ist auch von daher als alleinstehendes Konzept eher kein valides, gesundes, glaubw&#252;rdiges Mittel. Es hat zu viele L&#246;cher.</p>
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		<title>Von: Tanja Klein</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/coaching-und-die-warum-frage#comment-4274</link>
		<dc:creator>Tanja Klein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Nov 2010 10:53:19 +0000</pubDate>
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		<description>Vielen Dank f&#252;r diese Frage und die dazugeh&#246;rige Antwort. Sie spricht mir aus der Seele und meinen bis jetzt vierj&#228;hrigen Erfahrung als systemischer Coach.  Ich hinterfrage meine Arbeit immer wieder aufs Neue nach dem Motto &quot;h&#228;ttest Du nicht vielleicht doch schneller zum Ziel k&#246;nnen kommen - auch ohne den korrespondierenden Stress oder die Dynamik vorher aufzul&#246;sen?&quot;. Aber immer wieder best&#228;tigt sich genau das von Ihnen erw&#228;hnte: Erst m&#252;ssen diese Dynamiken aufgel&#246;st werden, bevor der Klient eine kongruente Entscheidung treffen kann. Solange da noch ein &quot;Ich habe den Tod verdient&quot; oder &quot;Ich bin wertlos&quot; als unbewusster Glaubenssatz sein Unwesen treibt, macht es keinen Sinn einen neuen Job zu suchen, der zugleich auch &quot;Berufung&quot; sein soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank f&#252;r diese Frage und die dazugeh&#246;rige Antwort. Sie spricht mir aus der Seele und meinen bis jetzt vierj&#228;hrigen Erfahrung als systemischer Coach. Ich hinterfrage meine Arbeit immer wieder aufs Neue nach dem Motto &#8220;h&#228;ttest Du nicht vielleicht doch schneller zum Ziel k&#246;nnen kommen &#8211; auch ohne den korrespondierenden Stress oder die Dynamik vorher aufzul&#246;sen?&#8221;. Aber immer wieder best&#228;tigt sich genau das von Ihnen erw&#228;hnte: Erst m&#252;ssen diese Dynamiken aufgel&#246;st werden, bevor der Klient eine kongruente Entscheidung treffen kann. Solange da noch ein &#8220;Ich habe den Tod verdient&#8221; oder &#8220;Ich bin wertlos&#8221; als unbewusster Glaubenssatz sein Unwesen treibt, macht es keinen Sinn einen neuen Job zu suchen, der zugleich auch &#8220;Berufung&#8221; sein soll.</p>
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