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	<title>Mensch &#38; Chance &#187; Karriere</title>
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	<description>HR Managementberatung, Personalentwicklung, Business Coaching</description>
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		<title>Das erwarten Absolventen von ihrem Arbeitgeber</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 07:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Universit&#228;t Bamberg hat Ihre allj&#228;hrliche Befragung von Uni-Absolventen auf der Messe &#8220;akademika&#8221; herausgebracht (PDF-Download). Befragt wurden knapp &#252;ber 200 Absolventen, vor allem aus den Wirtschafts-, Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Durchschnittsalter: glatt 25 Jahre. Die Studie ist ausf&#252;hrlich, bietet jedoch wenig &#220;berrarschendes. Immer noch sind den Absolventen die kulturell-f&#252;hrungsbezogenen Aspekte am wichtigsten, gefolgt vom Standort Ballungsgebiet [...]


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<p>Die Universit&#228;t Bamberg hat Ihre allj&#228;hrliche Befragung von Uni-Absolventen auf der Messe &#8220;akademika&#8221; herausgebracht (<a href="http://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/sowi_lehrstuehle/unternehmensfuehrung/Download-Bereich/BBB_170_Bamberger_Absolventenbarometer.pdf">PDF-Download</a>). Befragt wurden knapp &#252;ber 200 Absolventen, vor allem aus den Wirtschafts-, Ingenieurs- und Naturwissenschaften. Durchschnittsalter: glatt 25 Jahre.</p>
<p>Die Studie ist ausf&#252;hrlich, bietet jedoch wenig &#220;berrarschendes. Immer noch sind den Absolventen die kulturell-f&#252;hrungsbezogenen Aspekte am wichtigsten, gefolgt vom Standort Ballungsgebiet und einer fairen (nicht hohen!) Verg&#252;tung. Der Wunsch nach einer familienfreundlichen Arbeitsgestaltung hat mit den Jahren zugenommen. Dies kann mit einem neuen Bewusstsein, aber auch mit einer h&#246;heren Frauenquote in der Befragung zusammenh&#228;ngen.</p>
<p>Fazit: Eine Studie f&#252;r Personaler mit einem Faible f&#252;r Zahlen und Balkendiagrammen sowie f&#252;r Gesch&#228;ftsf&#252;hrer, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Keine Muss-Lekt&#252;re.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Die Frauenquote und die Evolution</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 07:08:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Männer und Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Evolution]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Welt macht Ernst mit der Frauenquote. In Deutschland zieht von den Konzernen als erster Rene Obermann bei der Telekom nach vorn, der seinem Unternehmen bis 2015 eine ManagerINNEN-Quote von 30% ins Kursbuch schreibt. Oder Indien, wo Frauen eine Quote f&#252;r das Parlament erk&#228;mpft haben. Die Diskussion um Frauenquoten ist schwierig, die Facetten zahlreich. Auch [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Die Welt macht Ernst mit der Frauenquote. In Deutschland zieht von den Konzernen als erster Rene Obermann bei der Telekom nach vorn, der seinem Unternehmen bis 2015 <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,683539,00.html" target="_blank">eine ManagerINNEN-Quote von 30% ins Kursbuch schreibt</a>. Oder Indien, wo Frauen <a href="http://www.zeit.de/2010/11/Indien-Frauenquote" target="_blank">eine Quote f&#252;r das Parlament erk&#228;mpft haben</a>.</p>
<p>Die Diskussion um Frauenquoten ist schwierig, die Facetten zahlreich. Auch in meinem Blog f&#252;hren die Leser zum Beispiel zum Thema Gehaltsunterschiede zwischen M&#228;nnern und Frauen <a href="http://mensch-chance.de/blog/40-der-lohndifferenz-gehen-rein-aufs-frau-sein">eine kontroverse Debatte</a>. Neben all den gesellschaftlichen, strukturellen und emotionalen Befindlichkeiten m&#246;chte ich auf eine andere hinaus, die so gar nicht auftaucht: die evolutionsbiologische.</p>
<p>Ich begr&#252;&#223;e die Frauenquote, und zwar aus einem einzigen Grund: Frauen haben ein anderes Probleml&#246;severhalten als M&#228;nner. Nicht umsonst erzielen gemischtgeschlechtliche Teams in Tests die besten Ergebnisse. M&#228;nner sind deswegen nicht d&#252;mmer oder sozial inkompetenter, wie gerne dargestellt wird. Im Gegenteil: Was Kreativit&#228;t, Entschlossenheit gegen Widerst&#228;nde und Optimismus angeht, liegen M&#228;nner vorn. Auch bei der Intelligenz sind die M&#228;nner in den Extrembereichen, Genie einerseits und Schwachsinn andererseits, h&#228;ufiger vertreten. Die Natur probiert am Mann einfach mehr aus, einfach weil sie es sich leisten kann.</p>
<p>Doch ein System, das sich selbst kontrollieren muss (ein Team, ein Parlament, der Vorstand eines Unternehmens) produziert h&#228;ufiger schwere Fehler, wenn alle Teile des Systems gleich sind. Wenn sie zum Beispiel nur aus M&#228;nnern (oder nur aus Frauen!) bestehen. Wer sehen will, wohin die fehlende Selbstkontrolle eines Systems aufgrund Betriebsblindheit geht, muss sich nur die katholische Kirche anschauen. (Die ZEIT schrieb k&#252;rzlich: &#8220;Jeder liberale Katholik muss ja gerade leiden wie ein Hund.&#8221; Und so f&#252;hle ich mich tats&#228;chlich.)</p>
<p>Daher ist es f&#252;r mich eine Frage des wirtschaftlichen, spirituellen und globalen &#220;berlebens, ob es uns gelingt, mit kompetenten M&#228;nnern <em>und</em> Frauen die Probleme in unseren St&#228;dten, unseren Unternehmen, unserem Land und der ganzen Welt zu l&#246;sen.</p>
<p>UPDATE: Wie ich gerade sehe, hat mein Kollege Jochen Mai <a href="http://www.wiwo.de/blogs/jos-jobwelt/blog/2010/03/16/warum-frauenquoten-keine-losung-sind/" target="_blank">eine andere Meinung zu diesem Thema</a>. Trotzdem lesenswert. <img src='http://mensch-chance.de/galladorn/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Rezension: Roland Kopp-Wichmann, Ich kann auch anders</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 07:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bücher]]></category>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<description><![CDATA[Aha. &#8220;Ich kann auch anders. Psychofallen im Beruf erkennen&#8221;. Das ist der Titel des neuen Buches meines Kollegen Roland Kopp-Wichmann, seines Zeichens Diplom-Psychologe, Therapeut und Coach aus Heidelberg. Oh nein. Nicht schon wieder ein Selbsthilfebuch. H&#246;rt das denn nie auf? Diese und &#228;hnliche Assoziationen schie&#223;en mir durch den Kopf, w&#228;hrend ich das Buch hin und [...]


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</ol>]]></description>
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<p><img style="margin: 0 0 10px 10px;" title="Buchcover &quot;Ich kann auch anders&quot;" src="http://www.kreuz-verlag.de/elvis_img/kreuz/titel/cover/0002209250_0001_170.jpg" alt="" width="170" height="281" align="right" /></p>
<p>Aha. &#8220;Ich kann auch anders. Psychofallen im Beruf erkennen&#8221;. Das ist der Titel des <a href="http://www.amazon.de/Ich-kann-auch-anders-Psychofallen/dp/3783134129/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1267428384&amp;sr=8-1" target="_blank">neuen Buches meines Kollegen Roland Kopp-Wichmann</a>, seines Zeichens Diplom-Psychologe, Therapeut und Coach aus Heidelberg.</p>
<p>Oh nein. Nicht schon wieder ein Selbsthilfebuch. H&#246;rt das denn nie auf? Diese und &#228;hnliche Assoziationen schie&#223;en mir durch den Kopf, w&#228;hrend ich das Buch hin und her wende. Und dabei nicht merke, dass ich eines von Kopp-Wichmanns Prinzipien bereits anwende: Achtsamkeit. Auf sich h&#246;ren. Sp&#252;ren, was in einem vorgeht.</p>
<p>Ich beginne und bin schnell gebannt. Da ich selbst Psychologe bin, wei&#223; ich um die Neigung meiner Zunft, sich hinter kryptischen Begriffen zu verstecken, um in der sprachlichen Abgrenzung Kompetenz zu simulieren. Nichts davon bei Kopp-Wichmann. Sein Tonfall ist gerade, bed&#228;chtig, verst&#228;ndlich. Aus ihm spricht die Erfahrung von 25 Jahren Arbeit mit Menschen.</p>
<p><strong>Inhalt</strong><br />
Das Buch besteht grob aus zwei Teilen. Im ersten beschreibt der Autor, warum wir Menschen uns manchmal seltsam verhalten und wie wir uns daran hindern, Probleme zu l&#246;sen. Ein Selbsttest zu den &#8220;Inneren Antreibern&#8221; des Lesers, also zu seinen Motiven und Prinzipien, rundet die Sache ab. Teil zwei widmet sich den zehn h&#228;ufigsten Psychofallen im Beruf, von Perfektionismus &#252;ber die Angst, nicht Nein sagen zu k&#246;nnen bis zur Sucht nach Anerkennung.</p>
<p><strong>Das Positive</strong><br />
Die psychologischen Mechanismen werden gut erkl&#228;rt, ohne Fach-Blabla. Es gibt viele Beispiele, auch aus RKWs pers&#246;nlichem Leben. Sympathisch. Man kann in jede &#8220;Falle&#8221; einsteigen, soweit man will. Jedes dieser Kapitel ist gegliedert in eine theoretische Erkl&#228;rung, in weiterf&#252;hrende Fragen und schlie&#223;lich Verhaltensexperimente zum Ausprobieren. In diesem Sinne ist &#8220;Ich kann auch anders&#8221; ein echtes Arbeitsbuch, denn &#8220;nur durch Lesen ver&#228;ndert sich nichts&#8221;, wie RKW ganz richtig betont.</p>
<p><strong>Was ich mir gew&#252;nscht h&#228;tte</strong><br />
Vermutlich ist ein ruhiger, sachlicher, &#8220;ebenerdiger&#8221; Tonfall notwendig, um eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Akzeptanz beim Leser zu erreichen. Ich h&#228;tte mir trotzdem etwas mir sprachlichen Esprit gew&#252;nscht &#8211; den der Autor unzweifelbar besitzt und der auch an einigen Stellen aufblitzt.</p>
<p><strong>F&#252;r wen ist dieses Buch?</strong><br />
Im Grunde f&#252;r jeden, der mehr &#252;ber sich erfahren will. Es bezieht sich zwar formal auf den Beruf, kann jedoch ebenso auf das Verhalten im Privatleben angewendet werden. Zumal ich RKWs These teile, dass unser Denken und Verhalten im Beruf teilweise bereits als &#8211; damals famili&#228;re &#8211; L&#246;sungsstrategie in Kindheit und Jugend angelegt wurde.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
RKW erkl&#228;rt nachvollziehbar und sympathisch, wie Psychofallen im Beruf entstehen und wie Sie sie mit einiger Anstrengung &#252;berwinden k&#246;nnen. Oder wenn Sie einfach mal herausfinden wollen, was hinter dem Gebr&#252;ll des Chefs steckt. Oder dem st&#228;ndigen Schweigen Ihres Kollegen. Wenn Sie an sich arbeiten wollen und ein Buch suchen, das Ihnen wertvolle Impulse und Anleitungen geben soll: Greifen Sie zu. Die knapp 15 EUR sind gut investiert.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Hoffentlich sind wir alle Versager</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 17:41:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Erfolg]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Führung]]></category>
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		<category><![CDATA[Versagen]]></category>

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</ol>]]></description>
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<p>Ich hab&#8217; mal was versemmelt. Es war wichtig, f&#252;r mich und f&#252;r andere. Und ich hab&#8217; abgekackt. Ich kann mich auch noch gut an den Moment erinnern, in dem ich mein Versagen realisiert habe. Mein Magen zog sich zusammen, meine Wahrnehmung wurde nach innen gezogen wie in ein Schwarzes Loch, ein dumpfes Gef&#252;hl und die gedachten Worte: &#8220;Vorbei, alles aus.&#8221; Dann nur noch Leere.</p>
<p>Menschen versagen. Jeden Tag. Und sie leiden darunter, aber anders als &#8211; sagen wir mal &#8211; bei einem Beinbruch. Denn der Beinbruch kann unverschuldet sein: ein Fahrradunfall, ein Ausrutschen auf dem eisigen Gehsteig etc. Wenn wir im Privatleben oder in der Karriere versagen, haben wir diesen Blitzableiter nicht. Es geht auf unsere Kappe, und wir m&#252;ssen uns der Verantwortung stellen. Und genau da liegt der Hund begraben.</p>
<p>Versagen ist eine Chance. Sich kritisch hinterfragen, was falsch gelaufen ist. Doch die wenigsten k&#246;nnen das. Stattdessen wird geleugnet, verdr&#228;ngt, gek&#228;mpft, verzweifelt. In einer erfolgsorientierten Wirtschaftswelt haben wir das Versagen tabuisiert: Wer versagt, ist schwach. Wer schwach ist, wird aussortiert, kommt auf den M&#252;ll und kriegt Hartz IV.</p>
<p>Dieser &#228;u&#223;ere Erfolgsdruck f&#252;hrt dazu, dass Menschen sich selbst immer weniger verzeihen k&#246;nnen, wenn sie versagt haben. Der innere Richter trumpft gro&#223; auf mit Urteilen wie &#8220;Ich hab&#8217;s ja schon immer gewusst!&#8221; oder &#8220;Ich habe es [den Verlust der Arbeit, des Partners etc.] nicht anders verdient!&#8221; Die schwierigste Reaktion auf eigenes Versagen ist das sorgsame Innehalten, wenn die erste Scham vorbei ist. Damit man klar benennen kann, wo es gehakt hat. Und es akzeptiert.</p>
<p>Denn nur wenn man sich verzeiht, findet man Frieden und die Kraft, weiterzumachen. Ich kenne Menschen, deren Leben zerbrochen ist, weil sie versagt haben und nicht die Kraft finden, sich zu verzeihen. Dabei kann Versagen einen enormen Reifungsschub bewirken. Es gibt im Film &#8220;<a href="http://www.imdb.com/title/tt0298814/" target="_blank">The Core</a>&#8221; eine Szene, in der sich ein erfahrener NASA-Pilot (Bruce Greenwood) und eine junge, &#228;u&#223;erst ehrgeizige Pilotin (Hilary Swank) unterhalten. Es geht um eine neue Mission, die Swank anf&#252;hren will:</p>
<blockquote><p>BG: &#8220;Sie k&#246;nnen &#252;ben, solange Sie wollen. Das macht Sie noch lange nicht zum Commander.&#8221;</p>
<p>HS: &#8220;Woran Sie mich st&#228;ndig erinnern.&#8221;</p>
<p>BG: &#8220;Wissen Sie, ich bezweifle ja, dass Sie darauf h&#246;ren werden, aber ich versuch&#8217;s trotzdem. Bei der F&#252;hrung geht es nicht um F&#228;higkeiten. Sondern vielmehr um Verantwortung.&#8221;</p>
<p>HS: &#8220;Verstanden, Sir.&#8221;</p>
<p>BG: &#8220;Nein, haben Sie nicht, Meg. Man ist nicht nur verantwortlich f&#252;r die richtigen Entscheidungen, sondern auch f&#252;r die schlechten. Das geh&#246;rt nun mal zum Gesch&#228;ft. Man muss bereit sein, beschissene Entscheidungen zu treffen.&#8221;</p>
<p>HS: &#8220;Wie kommen Sie darauf, dass es bei mir anders sein k&#246;nnte?&#8221;</p>
<p>BG: &#8220;Weil Sie so gut sind. Ihnen ist noch nichts begegnet, womit Sie nicht fertig geworden sind. [...] Es ist so, dass Sie ans Siegen gew&#246;hnt sind. Und man kann erst dann wirklich f&#252;hren, wenn man mal verloren hat.&#8221;</p></blockquote>
<p>Fragen Sie sich mal selber: Woher kommt die Stimme, die es mir so schwer macht, mir selbst zu verzeihen? Wer spricht da? Kann ich vielleicht eine reale Person zuordnen? Oder ist da eine Situation, eine Erfahrung, die mich f&#252;r immer gepr&#228;gt hat? Was passiert, wenn ich vor mir selbst Schw&#228;che und Versagen zugebe? Welches Kartenhaus der T&#228;uschung st&#252;rzt dann ein? Nehmen Sie sich Zeit und wagen Sie den Dialog mit sich selbst. Lernen Sie, sich zu verzeihen und entdecken Sie die Kraft, die darin liegt.</p>
<p>Wie komme ich eigentlich auf das ganze Versagensthema? Eine Bekannte von mir, Maggie Wagner, hat letzten Sonntag eine beeindruckende Predigt zum Thema Vors&#228;tze und Versagen gehalten. Und mir freundlicherweise diese Predigt als <a href="http://mensch-chance.de/galladorn/wp-content/uploads/2010/02/Predigt_Versagen.pdf">Download zur Verf&#252;gung gestellt</a>. Wer sich also mal mit dem Thema nicht nur aus psychologischer, sondern auch aus christlicher Sicht besch&#228;ftigen will, sei das PDF ans Herz gelegt.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Unbekanntes und Erschreckendes &#252;ber Coaches</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/unbekanntes-und-erschreckendes-ueber-coaches</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 07:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Uni Marburg hat sich mit Coaches und ihren Kunden besch&#228;ftigt und eine bislang unver&#246;ffentlichte Studie produziert; man kann sie bei Haufe in Ausz&#252;gen lesen. Ich m&#246;chte einige Ergebnisse herausgreifen und kommentieren, die ich f&#252;r bemerkenswert halte und die sowohl Coaches als auch ihre Kunden angehen (Hervorhebungen von mir). Offensichtlich kann aber kaum ein Coach [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Die Uni Marburg hat sich mit Coaches und ihren Kunden besch&#228;ftigt und eine bislang unver&#246;ffentlichte Studie produziert; man kann sie <a href="http://www.haufe.de/personal/specialContentDetail?specialID=1248190512.23" target="_blank">bei Haufe in Ausz&#252;gen lesen</a>.</p>
<p>Ich m&#246;chte einige Ergebnisse herausgreifen und kommentieren, die ich f&#252;r bemerkenswert halte und die sowohl Coaches als auch ihre Kunden angehen (Hervorhebungen von mir).</p>
<blockquote><p>Offensichtlich kann aber kaum ein Coach in Deutschland nur vom Coaching leben. <strong>Nur zehn Prozent</strong> der in der Studie befragten Coaches geben an, dass sie ausschlie&#223;lich dieser T&#228;tigkeit nachgehen.</p></blockquote>
<p>Das macht mich sehr nachdenklich. Ein Berufsstand sollte in der Vollzeit verankert sein, nat&#252;rich mit Spielraum hin zu Teilzeit und sporadischen Eins&#228;tzen. Aber 90% Teilzeit, und das in einem wachsenden Markt? Mich erschreckt das fast ein wenig, denn ich bin einer der 10%. Ich arbeite Vollzeit als Coach, und zwar <em>ausschlie&#223;lich</em> als Einzelcoach. Ich kann davon leben, und das gut. Der springende Punkt ist: Ich habe auch den Anspruch, mit meinem Beruf eine Familie zu ern&#228;hren. Man m&#252;sste wissen, was hinter der Teilzeit steckt: Wille? Oder nicht gen&#252;gend Marktanteil, sodass eben nicht mehr dabei rumkommt?</p>
<p>Wenn Coaches fl&#228;chendeckend eine Teilzeit-Mentalit&#228;t entwickeln, wundern mich manch akademisch-dogmatische Elfenbein-Diskussionen wie die <a href="https://www.xing.com/net/coaching/monats-und-wochendiskussionen-77064/keine-ratschlage-im-coaching-sinnloses-dogma-17751354/17751354/#17751354" target="_blank">Frage, ob man im Coaching Ratschl&#228;ge geben darf</a>, nicht.</p>
<blockquote><p>2006 haben noch 77 Prozent [der Coaches, Anm. d. Autors] Ums&#228;tze bis zu <strong>30.000 EUR</strong> verbuchen k&#246;nnen, im Jahr darauf konnten dies nur nuch 72 Prozent von sich behaupten und <strong> 2008</strong> kommen nur noch <strong>68 Prozen</strong>t auf diesen Umsatz.</p></blockquote>
<p>Also: 2008 haben nur ein Drittel der befragten Coaches maximal 30.000 EUR mit Coaching verdient. Soviel bekommt hier in N&#252;rnberg ein unterer IT-Support-Mitarbeiter. Und das sind noch nicht einmal die Zahlen vom Krisenjahr 2009. Da muss ich wieder eigene Ergebnisse dagegenstellen: Ich habe 2009 deutlich mehr als 50.000 EUR verdient, und zwar nur mit Einzelcoaching. Das geht.</p>
<blockquote><p><strong>58 Prozent</strong> der Kunden werden durch Empfehlungen auf Coachs aufmerksam. <strong>45 Prozent der Coachs machen daher auch keine Werbung</strong> f&#252;r ihre Dienstleistung. Die anderen 55 Prozent bedeinen sich mehrerer Ma&#223;nahmen wie zum Beispiel einer eigenen Homepage (94 Prozent) oder der Pflege von Netzwerken (81 Prozent).</p></blockquote>
<p>Diesen Trend kann ich best&#228;tigen. 2009 sind bei mir 90% der Kunden von selbst gekommen (&#252;ber Empfehlung oder &#252;ber die Homepage); nur 10% habe ich initiativ akquiriert. Und ich nutze in hohem Ma&#223;e die M&#246;glichkeiten meiner Web-Pr&#228;senz sowie virtuelle und physische Netzwerke.</p>
<blockquote><p>Den Kunden ist der <strong>Bekanntheitsgrad eines Coachs</strong> ziemlich <strong>egal</strong>. Nur 3% achten darauf, wohingegen 23% der Coachs glauben, damit punkten zu k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Auch das ein interessanter Befund in unserer pers&#246;nlichkeitsgetriebenen Branche. Gerade ist ja viel vom &#8220;Human Branding&#8221; die Rede, davon, dass ein Coach eine Marke sein muss. Ist anscheinend nicht viel wert, wenn man der Kundenbefragung glaubt. Daher sollten Coaches lieber in eine vertrauensvolle, professionelle Kundenbeziehung investieren anstatt in einen Wettstreit a la &#8220;Wer hat die sch&#246;nsten Federn im H&#252;hnerstall&#8221;.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>SPIEGEL und ZDF n&#228;hren Angst vor der Selbst&#228;ndigkeit</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/spiegel-und-zdf-naehren-angst-vor-der-selbstaendigkeit</link>
		<comments>http://mensch-chance.de/blog/spiegel-und-zdf-naehren-angst-vor-der-selbstaendigkeit#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz 4]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Selbständigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[SPIEGEL]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern auf SPIEGEL Online: Allein unter Pleitegeiern, eine ZDF-Doku &#252;ber &#8220;Bankrotteure&#8221; (h&#252;bsches Wort, ich stelle mir da immer Kaliber a la J&#252;rgen Schneider vor, seid umschlungen, Millionen, sowas in der Art). Der SPIEGEL-Mann Daniel Haas lobte die Reportage in seiner Kolumne als &#8220;exzellenten Balanceakt zwischen existentieller Havarie und Selbstbehauptung, wirtschaftlichem Versagen und pers&#246;nlicher Erm&#228;chtigung&#8221;. Super, [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Gestern auf SPIEGEL Online: <a href="http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,670189,00.html" target="_blank">Allein unter Pleitegeiern</a>, eine ZDF-Doku &#252;ber &#8220;Bankrotteure&#8221; (h&#252;bsches Wort, ich stelle mir da immer Kaliber a la J&#252;rgen Schneider vor, seid umschlungen, Millionen, sowas in der Art).</p>
<p>Der SPIEGEL-Mann Daniel Haas lobte die Reportage in seiner Kolumne als &#8220;exzellenten Balanceakt zwischen existentieller Havarie und Selbstbehauptung, wirtschaftlichem Versagen und pers&#246;nlicher Erm&#228;chtigung&#8221;. Super, dachte ich mir, ZDF, Qualit&#228;t, die Serie 37° auch nicht schlecht, schauste mal rein.</p>
<p>Leider wurde ich herb entt&#228;uscht. Die unterschwellige Botschaft der Sendung war schnell klar: Mach dich nicht selbst&#228;ndig! Blo&#223; nicht! Du endest in Schulden und zerbrochenen Lebenstr&#228;umen. Das wurde jedoch nicht offensiv so verkauft, sondern unter dem Reportage-Titel &#8220;Verdammte Fehlentscheidung!&#8221; subsummiert und dann nie offen angesprochen.</p>
<p>Was mich ge&#228;rgert hat: Die drei Beispiele waren f&#252;r eine Selbst&#228;ndigkeit meiner Meinung nach &#252;berhaupt nicht repr&#228;sentativ:</p>
<ul>
<li>ein Ex-Handwerker, der sich zun&#228;chst mit einem Fitness-Studio ruiniert, 400.000 EUR Schulden hat und jetzt als Musiker bzw. &#8220;Schmalspur-Sinatra&#8221; (SPIEGEL) durch die Lande tingelt (im Interview l&#228;sst er jeden Realit&#228;tssinn vermissen),</li>
<li>eine Akademikerin, die sich nach eigener Aussage in ihr Selbst&#228;ndigen-Abenteuer mit einem Tabakladen hineingest&#252;rzt hat, ohne gro&#223; nachzudenken und</li>
<li>eine Hausfrau mit drei Kindern, die mit 50.000 EUR Schulden und einem K&#252;chenstudio Pleite gegangen ist. Nun ist sie fertig mit der Privatinsolvenz und will wieder selbst&#228;ndig sein, mit einem Cafe. Diese Dame hat von allen drei noch das gr&#246;&#223;te Sympathiepotenzial, sie wirkt tough und hat Biss, leider eben wenig Ahnung vom Gesch&#228;ft und einen Dreckskerl von Mann, der sie mitten in der Misere sitzenl&#228;sst.</li>
</ul>
<p>Das zeichnet alle drei Menschen aus:</p>
<ul>
<li>Sie haben mit ihrer Selbst&#228;ndigkeit v&#246;llig die Branche gewechselt, ohne Vorkenntnisse oder Plan.</li>
<li>Anscheinend war niemand in ihrer Umgebung, der fachlich (Steuerberater) oder pers&#246;nlich mal &#8220;Halt&#8221; geschrien h&#228;tte.</li>
</ul>
<p>Das Problem an der Reportage ist wie gesagt die unterschwellige Botschaft: Selbst&#228;ndigkeit f&#252;hrt zwangsl&#228;ufig in den Ruin und zu Hartz 4. Im Umkehrschluss: Bleibt Arbeitnehmer! Wagt nichts! Geht kein Risiko ein! Sonst gibt&#8217;s Armut, Bohlen und den Tod auf Socken!</p>
<p>Ich bin auch selbst&#228;ndig und habe auch mehrere Kurven in meiner Biographie hinter mir.  Daher bin ich grunds&#228;tzlich offen f&#252;r neue Wege &#8211; die auch meine Klienten ja teilweise gehen. Doch das Scheitern dieser Wege pauschal als Konsequenz der Selbst&#228;ndigkeit darzustellen, noch dazu mit dem Titel &#8220;Verdammte Fehlentscheidung!&#8221;, ist fast fahrl&#228;ssig.</p>
<p>Es braucht IMMER einen Grundstock an Erfahrung, Ausbildung, Finanzen und nicht zuletzt eine durchdachte Gesch&#228;ftsidee, bevor man sich selbst&#228;ndig macht. Dann kann es gelingen und zu einem befriedigenden Berufsleben f&#252;hren. Das Mindeste w&#228;re jetzt eine Gegenreportage unter dem Titel &#8220;Durchgestartet: Vom Lohn des Mutes!&#8221;</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Wie Sie berufliches Scheitern voranbringt [Aktualisiert]</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 06:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<title>40% der Lohndifferenz gehen rein aufs &#8220;Frau sein&#8221;</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/40-der-lohndifferenz-gehen-rein-aufs-frau-sein</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 07:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Männer und Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Gehalt]]></category>

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<p><img class="size-full wp-image-918 alignright" style="margin: 0pt 0pt 10px 10px;" title="Photo © Ingrid M&#252;ller, sxc.hu" src="http://mensch-chance.de/galladorn/wp-content/uploads/2009/11/angry_woman.jpg" alt="Bild einer w&#252;tenden Frau" width="200" height="267" align="right" /></p>
<p>Dies <a href="http://www.zeit.de/2009/48/Lohngerechtigkeit-Schweiz" target="_blank">berichtet die ZEIT</a> in ihrer aktuellen Ausgabe. Statistisch gesehen, bekommen Frauen in Deutschland 23% weniger Gehalt als gleichqualifizerte M&#228;nnern. Von diesen 23% z&#228;hlen wiederum fast die H&#228;lfte zu reinen &#8220;Diskriminierungskosten&#8221;.</p>
<p>Eine Beispielrechnung: Das f&#252;r 2008 berechnete Durchschnittseinkommen liegt in Deutschland</p>
<ul>
<li>bei rund 41.000 EUR</li>
<li>23% weniger = 9.430 EUR</li>
<li>davon 40% = <strong>3.772 EUR</strong></li>
</ul>
<p>Mich w&#252;rde das stinkw&#252;tend machen, wenn ich w&#252;sste, dass ich f&#252;r einen Job, f&#252;r den ein Mann rund 41.000 EUR bekommt, allein <strong>fast 3.800 EUR</strong> abgezogen bekommen, <em>nur weil ich eine Frau bin</em>. Dazu kommen ja noch andere Faktoren, warum Arbeitgeber Frauen gehaltlich schlechter stellen:</p>
<ul>
<li>&#196;ltere Frauen haben teils eine schlechtere Ausbildung als deren gleichaltrige M&#228;nner (Kohorteneffekt).</li>
<li>Pausenjahre von Frauen (Elternzeit etc.) werden als &#8220;Qualifizierungsl&#252;cke&#8221; abgezogen.</li>
<li>Frauen arbeiten tendenziell in schlechter bezahlten Berufen.</li>
<li>Frauen arbeiten tendenziell in kleineren Firmen (in denen weniger bezahlt wird als bei Konzernen).</li>
<li>Frauen <a href="http://mensch-chance.de/blog/frauen-in-gehaltsverhandlungen" target="_blank">verhandeln ihr Gehalt schlechter als M&#228;nner</a> (in Berufen, in denen der Lohn nicht sowieso nach Tarif geregelt ist).</li>
</ul>
<p>Zeit, dass sich was &#228;ndert. Oder k&#246;nnen Sie &#8220;mal so&#8221; auf knapp 3.800 EUR im Jahr verzichten?</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Jawoll!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 19:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Thilo Baum bringt es mal wieder auf den Punkt. Selten habe ich in letzter Zeit bei einem Artikel so oft und heftig innerlich genickt wie bei diesem hier. Es geht um eine stern-Reportage und darin um Leute, die keinen Job finden. Check this out: „Pl&#246;tzlich steht eine Generation, die eigentlich alles richtig gemacht hat, vor [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Thilo Baum bringt es mal wieder auf den Punkt. Selten habe ich in letzter Zeit bei einem Artikel so oft und heftig innerlich genickt <a href="http://www.thilo-baum.de/lounge/business/kein-job-klar-bei-dem-selbstbetrug/" target="_blank">wie bei diesem hier</a>. Es geht um eine stern-Reportage und darin um Leute, die keinen Job finden. Check this out:</p>
<blockquote><p>„Pl&#246;tzlich steht eine Generation, die eigentlich alles richtig gemacht hat, vor verschlossenen T&#252;ren“, jammert der „Stern“. Falsch. Wer alles richtig macht, dem &#246;ffnen sich die T&#252;ren. Die Leute handeln eben nicht richtig. Sie tun wie die Lemminge millionenfach das Falsche und halten sich an die falschen Rezepte. Sie denken im Bewerber-Schema und ignorieren die Weiten des Marktes. Sie glauben, nur der Arbeitsmarkt sei ein Markt. Das ist naiv und beschr&#228;nkt. Aber man hat es ihnen eben so beigebracht. Lehrer denken nun mal selten unternehmerisch, sonst w&#228;ren sie vermutlich kaum Lehrer.</p></blockquote>
<p>Und endlich findet einer einen neuen Zugang zum Begriff &#8220;Elite&#8221;:</p>
<blockquote><p>„Ein Teil der Elite von morgen muss sogar Hartz IV beantragen“, schreibt der „Stern“. Auch falsch, Leute. „Elite“, wenn es die gibt, beantragt kein Hartz IV. „Elite“ sucht und findet einen Weg, um das Beste aus einer Situation zu machen. „Elite“ macht sich selbstst&#228;ndig, gr&#252;ndet Unternehmen und schafft die Arbeitspl&#228;tze, die die Jammerer so dringend brauchen. „Elite“ vernetzt sich. „Elite“ denkt zuerst und handelt dann. Und „Elite“ verl&#228;sst sich vor allem nicht auf vage Zusagen irgendwelcher Manager, glaubt an irrationale Anspr&#252;che auf Geld seitens fremder Leute und rennt hinterher zum Amt.</p></blockquote>
<p>So, den Rest m&#252;sst ihr selber lesen.</p>
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		<title>Quelle-Insolvenz: Was Mitarbeiter jetzt tun k&#246;nnen</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/quelle-insolvenz-was-mitarbeiter-jetzt-tun-koennen</link>
		<comments>http://mensch-chance.de/blog/quelle-insolvenz-was-mitarbeiter-jetzt-tun-koennen#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 13:17:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Quelle]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt zeitliche &#8220;Zuf&#228;lle&#8221;, die sind unheimlich: Letzte Woche gab ich der SZ ein Interview &#252;ber Entlassung und berufliches Scheitern. Diese Woche platzt die Bombe der Quelle-Insolvenz. Als N&#252;rnberger blutet mir nat&#252;rlich das Herz. Ich will aber nicht gro&#223; ins allgemeine Lamento einsteigen, sondern eine kurze Liste mit Tips vorlegen, die betroffenen Mitarbeitern weiterhelfen. Geben [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Es gibt zeitliche &#8220;Zuf&#228;lle&#8221;, die sind unheimlich: Letzte Woche gab ich der SZ ein <a title="SZ-Artikel &#252;ber Entlasung und berufliches Scheitern" href="http://www.sueddeutsche.de/jobkarriere/547/490919/text/" target="_blank">Interview &#252;ber Entlassung und berufliches Scheitern</a>. Diese Woche platzt die Bombe der Quelle-Insolvenz.</p>
<p>Als N&#252;rnberger blutet mir nat&#252;rlich das Herz. Ich will aber nicht gro&#223; ins allgemeine Lamento einsteigen, sondern eine kurze Liste mit Tips vorlegen, die betroffenen Mitarbeitern weiterhelfen.</p>
<ol>
<li><strong>Geben Sie sich Zeit f&#252;r Wut und Trauer.</strong> Und wenn es nur einige Tage sind. Machen Sie ein Kreuzchen f&#252;r ein festes Datum im Kalender und sagen sich: &#8220;Bis da und dahin denke ich nicht &#252;ber Bewerbung und die Zukunft nach. Die Zeit brauche ich f&#252;r meine emotionale Balance.&#8221; Oft sind Mitarbeiter 8, 10 oder gar 20 Jahre bei einer Firma. Es ist illusorisch zu glauben, man k&#246;nnte gleich emotional unbeeindruckt weitermachen.</li>
<li><strong>Stellen Sie einen Finanzplan auf.</strong> Machen Sie Kassensturz und stellen Sie alles auf den Pr&#252;fstand, jede Ausgabe. Am Ende steht eine Zahl X. Die Zahl X ist der Geldbetrag, den Sie monatlich brauchen, f&#252;r das <em>Allern&#246;tigste</em>, den <em>&#220;berlebensstandard</em>. Jetzt nehmen Sie die Zahl X mal der Monate, die Sie so im Notfall &#252;berbr&#252;cken wollen (im Normalfall: 6). Jetzt haben Sie den Betrag, den Sie brauchen, um 6 Monate durchzuhalten, falls niemand aus ihrer Familie ein anderes Einkommen hat. Eine Ma&#223;zahl. Pr&#252;fen Sie: Haben Sie das Geld? Wenn ja: gut so. Wenn nein: Reduzieren Sie das &#8220;Allern&#246;tigste&#8221; oder reduzieren Sie die Zahl der Monate. Manchmal mindert sich so eine diffuse Finanzangst, wenn eine klare Zahl auf dem Papier steht.</li>
<li><strong>Sehen Sie das Arbeitsamt als Partner.</strong> Ich wei&#223;, das f&#228;llt unter Umst&#228;nden schwer. Dort steht wei&#223; Gott nicht alles zum Besten. Trotzdem: Befreien Sie sich mental von den vielen geh&#246;rten Schauergeschichten und machen Sie sich klar, dass die Sachbearbeiter dort im Regelfall dasselbe wollen wie Sie: dass Sie einen neuen Job kriegen, und das m&#246;glichst schnell.</li>
<li><strong>Entwerfen Sie eine Strategie mit pers&#246;nlichen Zielen. </strong>Widerstehen Sie dem Impuls, mit schlechten, weil hastig zusammengezimmerten Bewerbungsunterlagen ziellos in der Gegend herumzuspammen. Setzen Sie sich zusammen mit Ihrem Partner hin und fragen sich: Ist das vielleicht der Zeitpunkt f&#252;r eine generelle Wende in unserem Leben? Falls nicht: Wie wollen wir diesen Einschnitt nutzen, um Beruf und Familie zu gestalten? Und schlie&#223;lich die drei Grundfragen jeder Berufsplanung: Was kann ich? Was will ich? Was braucht der Markt?</li>
<li><strong>Seien Sie professionell. </strong>Als Bewerber wollen Sie was von den Unternehmen. Also machen Sie es ihnen leicht. Mit guten Dokumenten, Erreichbarkeit &#252;ber Email, Festnetz und Handy und einer ausgepr&#228;gten Dienstleistungsmentalit&#228;t. Bereiten Sie sich auf Bewerbungsgespr&#228;che sehr gut vor. Wenn Sie sich nicht beraten lassen wollen, gibt es viele gute Literatur &#252;ber Bewerbung im Netz oder im Buchhandel. Machen Sie Gebrauch davon. Man bewirbt sich nicht &#8220;nebenbei&#8221;. Sehen Sie es als vollwertiges Projekt.</li>
<li><strong>Bleiben Sie dran. </strong>Es gibt den Spruch: &#8220;Hartn&#228;ckigkeit schl&#228;gt Talent&#8221;. Das stimmt nicht immer, aber jetzt machen Sie Vertrieb in eigener Sache, und die besten Vertriebler haben nicht nur Geschick, sondern auch einen sehr langen Atem. Den werden auch Sie im Bewerbungsprozess m&#246;glicherweise brauchen.</li>
<li><strong>Tanken Sie auf.</strong> Bewerben kostet Energie, einfach weil diese Art der Arbeit ungewohnt ist. Und wer w&#252;rde sich schon als &#8220;professioneller Bewerber&#8221; bezeichnen? Daher machen Sie am besten immer wieder Pause, in Ihrer Familie oder bei einem Hobby.</li>
</ol>
<p>Zu all den Quelle-Leuten, die dies lesen, sage ich: Auch wenn im Moment Ihre Welt einst&#252;rzt: Auch dies wird vor&#252;bergehen. Wie eine Welle nicht ewig &#252;ber Ihren Kopf donnert, wird auch diese Welle auslaufen und Sie werden wieder ruhiger werden.</p>
<p>Ich w&#252;nsche Ihnen Klarheit, Mut, Gottvertrauen und eine Familie im R&#252;cken, die Sie st&#228;rkt.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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<li><a href='http://mensch-chance.de/blog/wie-fragwuerdig-ist-die-beliebte-krankentage-statistik' rel='bookmark' title='Permanent Link: Wie fragw&#252;rdig ist die beliebte Krankentage-Statistik?'>Wie fragw&#252;rdig ist die beliebte Krankentage-Statistik?</a> <small>&#8220;Traue nur einer Statistik, wenn du sie selbst gef&#228;lscht hast&#8221;,...</small></li>
<li><a href='http://mensch-chance.de/blog/so-finden-sie-ihre-wahren-talente' rel='bookmark' title='Permanent Link: So finden Sie Ihre wahren Talente'>So finden Sie Ihre wahren Talente</a> <small>Ich coache immer wieder Menschen, die sich und Ihren Beruf...</small></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
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