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	<title>Mensch &#38; Chance &#187; Coaching</title>
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	<description>HR Managementberatung, Personalentwicklung, Business Coaching</description>
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		<title>Sind Sie schonmal falsch abgebogen?</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Jul 2010 14:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Sonne senkt sich bereits &#252;ber die W&#252;ste, als Karen bremst. Staub wirbelt auf unter den alten Bridgestone-Reifen, die sie letztes Jahr hat aufziehen lassen. Zikaden zirpen und Karen r&#252;ttelt an ihrer viel zu gro&#223;en RayBan. Sie liest noch einmal die Karte und zieht dann rechts r&#252;ber. Ihr Koffer vibriert auf dem R&#252;cksitz. Und wieder [...]


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</ol>]]></description>
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<p><em>Die Sonne senkt sich bereits &#252;ber die W&#252;ste, als Karen bremst. Staub wirbelt auf unter den alten Bridgestone-Reifen, die sie letztes Jahr hat aufziehen lassen. Zikaden zirpen und Karen r&#252;ttelt an ihrer viel zu gro&#223;en RayBan. Sie liest noch einmal die Karte und zieht dann rechts r&#252;ber. Ihr Koffer vibriert auf dem R&#252;cksitz. </em></p>
<p><em>Und wieder geht es ein St&#252;ck weiter nach Westen. Sie wei&#223; es nicht, aber sie wird niemals hierher zur&#252;ckkommen. Weil alles, was vor einem liegt, immer besser ist als das, was man hinter sich gelassen hat. </em></p>
<p><em>Die R&#252;cklichter des Ford verschwinden am Horizont. Nur der Staub wirbelt noch, dem die Zikaden Salut singen.</em></p>
<p><em>&#8212;<br />
</em></p>
<p>Sind Sie schon mal falsch abgebogen im Leben? Mal so richtig in&#8217; Sack gehauen? <span id="more-1339"></span>Und es zerrt immer noch an Ihnen? Herzlich willkommen im Club. Es muss nicht gleich der falsche Partner f&#252;rs Leben sein, es geht auch &#8216;ne Nummer kleiner. Falsche Ausbildung, falsche Stelle, einmal ausgestiegen vielleicht und nicht mehr zur&#252;ckgefunden. Das sind so die Abfahrten, mit denen ich in Coachings konfrontiert werde. Da geht es ja auch oft um den &#8220;Roten Faden&#8221; im Lebenslauf.</p>
<p>Ich stelle immer wieder fest, dass manchmal gar nicht das Papier das Problem ist, sondern die Sicht der Klienten darauf. Da wird ein 6-Monatsgastspiel bei einer Firma als Karriere killende Untat hochgepusht oder sich selbst das Recht abgesprochen, &#8220;mit dem Salat&#8221; eine Position zu finden, die gl&#252;cklich macht.</p>
<p>Zeit f&#252;r einen Perspektivenwechsel. Solange Sie sich in Details Ihrer Vergangenheit verbei&#223;en und Sie als &#8220;Ausrutscher&#8221; von sich abspalten, werden Sie keinen Erfolg haben. Lektion Nr. 1: Nehmen Sie diese Phase an. Und zwar wertsch&#228;tzend. Sagen Sie sich ruhig: &#8220;Okay, aus heutiger Sicht war diese Episode vielleicht falsch, nicht zielf&#252;hrend, dumm etc. Aber sie geh&#246;rt zu mir und meinem Leben. Ich akzeptiere das und mache damit meinen Frieden. Und ich versuche zu verstehen, was mich diese Phase gelehrt hat und was ich f&#252;r mein weiteres Leben mitnehmen kann.&#8221;</p>
<p>Vielen Menschen gelingt es nicht sofort, diese erste Lektion zu beherzigen. Sie stecken zu tief in ihrer Selbstbestrafung bzw. in den Vorstellungen ihrer Umwelt und der Gesellschaft, wie &#8220;man&#8221; einen &#8220;erfolgreichen&#8221; Lebensablauf gestaltet. Darum Lektion Nr. 2: Schauen Sie nach vorn. Mit noch soviel Gr&#252;beln werden Sie das Geschehene nicht ungeschehen machen. Stellen Sie sich vor, Sie w&#228;ren ein Entdecker, der gerade an fernen Gestaden gelandet ist: ihrer Zukunft. Erstellen Sie eine Landkarte mit Ihren M&#246;glichkeiten, W&#252;nschen, Zielen und Erfahrungssch&#228;tzen. Das meine ich w&#246;rtlich: Bleistift, DINA4-Blatt und los geht&#8217;s. Das sch&#228;rft den Blick und Sie nutzen Ihre geistigen Kr&#228;fte f&#252;r echte Pl&#228;ne und M&#246;glichkeiten.</p>
<p>Schon Nietzsche wusste: &#8220;Sein bestimmt das Bewusstsein.&#8221; In diesem Sinne werden Sie zu einem Gestalter Ihrer Zukunft und nicht zu jemand, der das Klagefeuer seiner vergangenen Fehler umkreist.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Frames im Change Management</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/frames-im-change-management</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 08:22:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade bin ich auf eine faszinierende Parallelit&#228;tstheorie gesto&#223;en: den Frame-Mechanismus im Coaching, der sich auf Change-Prozesse in Unternehmen &#252;bertragen l&#228;sst. Was meint Framing? Grob gesagt, bedeutet &#8220;einen Frame setzen&#8221; einfach den gedanklichen Fokus auf einen bestimmten Gegenstand legen. Frames sind unser Werkzeugkasten, mit denen wir die Welt aus unserer Erfahrung interpretieren. Je nach Situation ziehen [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Gerade bin ich auf eine faszinierende Parallelit&#228;tstheorie gesto&#223;en: den Frame-Mechanismus im Coaching, der sich auf Change-Prozesse in Unternehmen &#252;bertragen l&#228;sst.</p>
<p>Was meint Framing? Grob gesagt, bedeutet &#8220;einen Frame setzen&#8221; einfach den gedanklichen Fokus auf einen bestimmten Gegenstand legen. Frames sind unser Werkzeugkasten, mit denen wir die Welt aus unserer Erfahrung interpretieren. Je nach Situation ziehen wir einen oder mehrere Frames aus der Tasche und beurteilen die Situation oder unsere Umwelt entsprechend.</p>
<p>Wenn ich im Coaching also zu sehr problemorientiert arbeite, kann sich der &#8220;Problem-Frame&#8221; beim Klienten verfestigen und eine L&#246;sungssuche erschweren. <span id="more-1291"></span>Ich muss mit dem Klienten &#8220;L&#246;sungsframes&#8221; bilden und einsetzen. So weit, so gut.</p>
<p>Knifflig wird es, wenn ich im Sprachlichen einen Gegenstand oder Frame negiere mit &#8220;nicht&#8221; oder &#8220;kein&#8221;. Das ist das ber&#252;hmte Beispiel vom rosa Elefanten. Die Anweisung &#8220;Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten&#8221; f&#252;hrt zum Gegenteil. Man denkt an einen rosa Elefanten. Warum? Der Frame &#8220;Elefant&#8221; wird aktiviert, das Wort &#8220;nicht&#8221; verpufft, weil das menschliche Unterbewusstsein f&#252;r eine Negation oder eben negative W&#246;rter (&#8220;nicht&#8221;, &#8220;kein&#8221; etc.) Frames schlecht ausbilden kann. Ein Vakuum ohne Inhalt.</p>
<p>Jetzt zum Change Management. Die Autoren Oltmanns &amp; Nemeyer diskutieren den Frame-Ansatz <a title="Oltmanns / Nemeyer, Machtfrage Change" href="http://www.amazon.de/Machtfrage-Change-Ver%C3%A4nderungsprojekte-F%C3%BChrungsebene-scheitern/dp/3593392038/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1276676340&amp;sr=8-1" target="_blank">in ihrem neuen Buch &#252;ber Change Management</a>. Nach den Autoren muss das Management f&#252;r die Ver&#228;nderung unter anderem geeignete Leit-Frames finden, definieren und im Unternehmen durchsetzen. Im Gegensatz zum Coaching allerdings mit bewusst eingesetzter struktureller Macht. Dass daraus eine Ambivalenz mit herk&#246;mmlichen Change-Ans&#228;tzen entsteht, wird schnell sichtbar.</p>
<p>Das wissen die Autoren und provozieren bewusst. Ihr Buch dreht sich um die ignorierte Macht-Komponente in Change-Prozessen, die oft ausgeblendet wird und so vor allem horizontalen Konflikten auf den F&#252;hrungsebenen T&#252;r und Tor &#246;ffnet. Oltmanns und Nemeyer res&#252;mieren (S. 181): &#8220;<em>Die Macht des Framings wird nicht nur untersch&#228;tzt. Sie ist [..] nicht einmal bekannt. Dabei sind Frames das ideale Instrument, um Change-Prozesse effizienter zu gestalten. [..] Im Framing dient Macht dem Allgemeinwohl.</em>&#8220;</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Unbekanntes und Erschreckendes &#252;ber Coaches</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 07:41:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Statistik]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Uni Marburg hat sich mit Coaches und ihren Kunden besch&#228;ftigt und eine bislang unver&#246;ffentlichte Studie produziert; man kann sie bei Haufe in Ausz&#252;gen lesen. Ich m&#246;chte einige Ergebnisse herausgreifen und kommentieren, die ich f&#252;r bemerkenswert halte und die sowohl Coaches als auch ihre Kunden angehen (Hervorhebungen von mir). Offensichtlich kann aber kaum ein Coach [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Die Uni Marburg hat sich mit Coaches und ihren Kunden besch&#228;ftigt und eine bislang unver&#246;ffentlichte Studie produziert; man kann sie <a href="http://www.haufe.de/personal/specialContentDetail?specialID=1248190512.23" target="_blank">bei Haufe in Ausz&#252;gen lesen</a>.</p>
<p>Ich m&#246;chte einige Ergebnisse herausgreifen und kommentieren, die ich f&#252;r bemerkenswert halte und die sowohl Coaches als auch ihre Kunden angehen (Hervorhebungen von mir).</p>
<blockquote><p>Offensichtlich kann aber kaum ein Coach in Deutschland nur vom Coaching leben. <strong>Nur zehn Prozent</strong> der in der Studie befragten Coaches geben an, dass sie ausschlie&#223;lich dieser T&#228;tigkeit nachgehen.</p></blockquote>
<p>Das macht mich sehr nachdenklich. Ein Berufsstand sollte in der Vollzeit verankert sein, nat&#252;rich mit Spielraum hin zu Teilzeit und sporadischen Eins&#228;tzen. Aber 90% Teilzeit, und das in einem wachsenden Markt? Mich erschreckt das fast ein wenig, denn ich bin einer der 10%. Ich arbeite Vollzeit als Coach, und zwar <em>ausschlie&#223;lich</em> als Einzelcoach. Ich kann davon leben, und das gut. Der springende Punkt ist: Ich habe auch den Anspruch, mit meinem Beruf eine Familie zu ern&#228;hren. Man m&#252;sste wissen, was hinter der Teilzeit steckt: Wille? Oder nicht gen&#252;gend Marktanteil, sodass eben nicht mehr dabei rumkommt?</p>
<p>Wenn Coaches fl&#228;chendeckend eine Teilzeit-Mentalit&#228;t entwickeln, wundern mich manch akademisch-dogmatische Elfenbein-Diskussionen wie die <a href="https://www.xing.com/net/coaching/monats-und-wochendiskussionen-77064/keine-ratschlage-im-coaching-sinnloses-dogma-17751354/17751354/#17751354" target="_blank">Frage, ob man im Coaching Ratschl&#228;ge geben darf</a>, nicht.</p>
<blockquote><p>2006 haben noch 77 Prozent [der Coaches, Anm. d. Autors] Ums&#228;tze bis zu <strong>30.000 EUR</strong> verbuchen k&#246;nnen, im Jahr darauf konnten dies nur nuch 72 Prozent von sich behaupten und <strong> 2008</strong> kommen nur noch <strong>68 Prozen</strong>t auf diesen Umsatz.</p></blockquote>
<p>Also: 2008 haben nur ein Drittel der befragten Coaches maximal 30.000 EUR mit Coaching verdient. Soviel bekommt hier in N&#252;rnberg ein unterer IT-Support-Mitarbeiter. Und das sind noch nicht einmal die Zahlen vom Krisenjahr 2009. Da muss ich wieder eigene Ergebnisse dagegenstellen: Ich habe 2009 deutlich mehr als 50.000 EUR verdient, und zwar nur mit Einzelcoaching. Das geht.</p>
<blockquote><p><strong>58 Prozent</strong> der Kunden werden durch Empfehlungen auf Coachs aufmerksam. <strong>45 Prozent der Coachs machen daher auch keine Werbung</strong> f&#252;r ihre Dienstleistung. Die anderen 55 Prozent bedeinen sich mehrerer Ma&#223;nahmen wie zum Beispiel einer eigenen Homepage (94 Prozent) oder der Pflege von Netzwerken (81 Prozent).</p></blockquote>
<p>Diesen Trend kann ich best&#228;tigen. 2009 sind bei mir 90% der Kunden von selbst gekommen (&#252;ber Empfehlung oder &#252;ber die Homepage); nur 10% habe ich initiativ akquiriert. Und ich nutze in hohem Ma&#223;e die M&#246;glichkeiten meiner Web-Pr&#228;senz sowie virtuelle und physische Netzwerke.</p>
<blockquote><p>Den Kunden ist der <strong>Bekanntheitsgrad eines Coachs</strong> ziemlich <strong>egal</strong>. Nur 3% achten darauf, wohingegen 23% der Coachs glauben, damit punkten zu k&#246;nnen.</p></blockquote>
<p>Auch das ein interessanter Befund in unserer pers&#246;nlichkeitsgetriebenen Branche. Gerade ist ja viel vom &#8220;Human Branding&#8221; die Rede, davon, dass ein Coach eine Marke sein muss. Ist anscheinend nicht viel wert, wenn man der Kundenbefragung glaubt. Daher sollten Coaches lieber in eine vertrauensvolle, professionelle Kundenbeziehung investieren anstatt in einen Wettstreit a la &#8220;Wer hat die sch&#246;nsten Federn im H&#252;hnerstall&#8221;.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Der Coach als Marke</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/der-coach-als-marke</link>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 09:37:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Brand]]></category>
		<category><![CDATA[Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>

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		<description><![CDATA[Im aktuellen Heft der managerSeminare besch&#228;ftigt sich Martin Geiger mit Marketing f&#252;r Coaches (&#8220;Aus der Reihe tanzen&#8220;). Neben den &#252;blichen Tips der Kundenpflege gibt er Coaches mit auf den Weg: Kreieren Sie eine einzigartige Marketing-Aussage. Sie sollte kurz und innerhalb von 30 Sekunden vorzutragen sein und den Menschen mitteilen, was Sie tun und was Sie [...]


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<p><img style="border: 1px solid black; margin: 0pt 0pt 15px 15px;" title="Photo © Dimitri Castrique, sxc.hu" src="http://mensch-chance.de/galladorn/wp-content/uploads/2009/08/1185407_brands_flood.jpg" alt="brands flood" width="219" height="219" align="right" /></p>
<p>Im aktuellen Heft der managerSeminare besch&#228;ftigt sich Martin Geiger mit Marketing f&#252;r Coaches (&#8220;<a href="http://www.managerseminare.de/managerSeminare/Archiv/Artikel?urlID=183605" target="_blank">Aus der Reihe tanzen</a>&#8220;). Neben den &#252;blichen Tips der Kundenpflege gibt er Coaches mit auf den Weg:</p>
<blockquote><p>Kreieren Sie eine einzigartige Marketing-Aussage. Sie sollte kurz und innerhalb von 30 Sekunden vorzutragen sein und den Menschen mitteilen, was Sie tun und was Sie von allen anderen abhebt. Ihre Marketing-Aussage sollte immer einen Nutzen offerieren.</p></blockquote>
<p>Wenn man das kann, ist es nat&#252;rlich top. Ich habe jedoch erhebliche Zweifel, ob das jeder der ca. 5.000 Coaches in Deutschland schafft. (Anderen Sch&#228;tzungen zufolge sollen hierzulande gar 40.000 Erk&#252;rte &#8220;Coach&#8221; auf ihrer Visitenkarte stehen haben.)</p>
<p>Bereits in einem <a href="http://mensch-chance.de/blog/licht-und-schatten-auf-der-coaching-convention-2009">fr&#252;heren Artikel</a> habe ich mich kritisch mit dem Ph&#228;nomen &#8220;Der Coach als Marke&#8221; auseinandergesetzt. Wahrscheinlich ist es eine Berufskrankheit von Leuten, die sich mit dem Mensch als Pers&#246;nlichkeit auseinandersetzen, dass sie auch sich selbst immer mehr differenzieren und mit einem &#8220;Brand&#8221; oder &#8220;Label&#8221; versehen wollen. Das funktioniert nur in begrenztem Ma&#223;, genau wie ein B&#228;cker, wenn man alles Gezwurbel wegl&#228;sst, eben eine Art von Produkt herstellt, n&#228;mlich Backwaren. Auch ein Friseur schneidet letztendlich &#8220;nur&#8221; Haare, egal wie stylish eingerichtet sein Laden ist oder wie gro&#223; die Getr&#228;nkeauswahl.</p>
<p>Das soll nicht hei&#223;en, dass Coaches kein Marketing brauchen. Alle anderen Tips, die Herr Geiger gibt, kann ich voll unterschreiben. Nur mit dem viel beschworenen USP sind viele Coaches in der Regel &#252;berfordert und machen sich auf der krampfhaften Suche danach nur ungl&#252;cklich.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>So finden Sie Ihre wahren Talente</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jul 2009 07:37:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstcoaching]]></category>
		<category><![CDATA[Genius]]></category>
		<category><![CDATA[Karriere]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Jackson]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich coache immer wieder Menschen, die sich und Ihren Beruf in Frage stellen. Entweder weil sie Ihre generelle Ausrichtung bezweifeln und sich neu aufstellen wollen. Oder weil sie sich einfach im Bewerbungsgespr&#228;ch beser pr&#228;sentieren m&#246;chten. &#8220;Mache ich &#252;berhaupt das, was mir entspricht?&#8221; &#8220;Was ist &#252;berhaupt mein Alleinstellungsmerkmal?&#8221; &#8220;Was sind meine wahren St&#228;rken und wie kann [...]


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<p>Ich coache immer wieder Menschen, die sich und Ihren Beruf in Frage stellen. Entweder weil sie Ihre generelle Ausrichtung bezweifeln und sich neu aufstellen wollen. Oder weil sie sich einfach im Bewerbungsgespr&#228;ch beser pr&#228;sentieren m&#246;chten. &#8220;Mache ich &#252;berhaupt das, was mir entspricht?&#8221; &#8220;Was ist &#252;berhaupt mein Alleinstellungsmerkmal?&#8221; &#8220;Was sind meine wahren St&#228;rken und wie kann ich sie kommunizieren?&#8221; So oder &#228;hnlich klingen die Sorgen, die wir im Gespr&#228;ch diskutieren.</p>
<p>Das &#8220;wahre Talent&#8221; hat viele Namen: &#8220;Unique Selling Proposition&#8221;, Berufung, Talent oder auch &#8220;Genius&#8221;. Sein ureigenes Talent oder Genius zu finden ist eine Lebensaufgabe und nichts, das man in ein, zwei Stunden am Rei&#223;brett zimmert. Seit der Mensch Religion und Philosophie entdeckt hat (also seit wirklich langer Zeit), ist er auf der Suche nach der Erkenntnis seiner selbst. Das klingt vielleicht abgehoben, aber ein Teil dieses Selbst muss im Bewerbungsgespr&#228;ch kommuniziert werden, damit der Mensch hinter dem Bewerber sichtbar wird.</p>
<p>Herrje, eine Lebensaufgabe? Ich habe doch schon genug zu tun, und jetzt soll ich auch noch mein Ur-Talent suchen? Das, was mir im Leben Sinn verleiht? Wie mache ich das &#252;berhaupt?</p>
<p>Gute Frage. Der &#8220;Genius&#8221; offenbart sich den allermeisten Menschen nicht so offensichtlich wie bei &#8211; sagen wir mal &#8211; Michael Jackson. Der hatte bereits in der Kindheit seinen k&#252;nstlerischen Durchbruch. Nein, wir Durchschnittsmenschen m&#252;ssen wie bei einem Krimi Indizien sichten, Hinweise, die uns unseren &#8220;wahren Willen&#8221; (Michael Ende) zeigen. Dann setzen wir das Puzzle zusammen. Hier sind einige wichtige Indizien, die Sie auf die Spur Ihres wahren Talents bringen:</p>
<p><strong>1. Bei welcher T&#228;tigkeit empfinden Sie Gl&#252;ck?</strong><br />
Es gibt Dinge, bei denen wir die Zeit vergessen. Wir sind ganz bei uns selbst und &#8220;flie&#223;en&#8221; in der Aufgabe. Psychologen nennen das tats&#228;chlich den &#8220;flow&#8221;. Die Anforderung passt so gut zum Menschen, dass er &#8220;selbstvergessenen Spa&#223;&#8221; dabei hat, nicht &#252;ber- oder unterfordert ist und von Zufriedenhiet erf&#252;llt ist. Bei mir ist das zum Beispiel beim Singen so. Da gehe ich ganz darin auf. Ich habe auch in mehreren Kneipen gearbeitet, da war das Multitasking hinter der Bar auch &#8220;begl&#252;ckend&#8221; f&#252;r mich, da ich schnell Dinge verarbeite und gefordert sein will.<br />
<strong><br />
2. Welche Aufgaben tragen andere Menschen an Sie heran?</strong><br />
Werden Sie immer wieder nach denselben Gefallen gefragt? Weil Menschen &#252;berzeugt sind, dass Sie das wuppen? Egal, ob es um Algebra, B&#228;ume f&#228;llen oder die Steuererkl&#228;rung geht? Nehmen Sie auch das als wichtiges Indiz: Dinge, bei denen andere Menschen Sie als kompetent wahrnehmen.<br />
<strong><br />
3. Was w&#252;rden Sie arbeiten, wenn Sie finanziell unabh&#228;ngig w&#228;ren?</strong><br />
Die klassische &#8220;Wunderfrage&#8221;. Nehmen Sie sich Zeit und diskutieren Sie auch mit Ihrem Partner. Lassen Sie sich nicht gleich vom &#8220;inneren Kritiker&#8221; blocken, der sofort hinter dem Ofen hervorkommt mit Spr&#252;chen wie: &#8220;Tr&#228;ume sind Sch&#228;ume&#8221; oder &#8220;Du bist sowieso schon zu alt&#8221;. Kennen Sie Hilde Domin? Eine der bedeutendsten Dichterinnen der Gegenwart: Sie hat erst mit 65 Jahren das Schreiben begonnen.</p>
<p><strong>4. Wie und warum haben Sie Ihre Ausbildung und Ihren Beruf gew&#228;hlt?</strong><br />
Gehen Sie in Gedanken nochmal zur&#252;ck zu Ihrer Ausbildung: War es eine Verlegenheitswahl? Oder bereits eine starke Sehnsucht nach dem Fach, eine &#220;berzeugung? Oder haben gar nicht Sie &#252;ber Ihren Beruf entschieden, sondern vielleicht die Eltern? Pr&#252;fen Sie sich. Manche Menschen k&#246;nnen sich so eingestehen, dass bereits dort, in jungen Jahren, ihr Berufsleben in eine falsche Bahn lief.</p>
<p><strong>5. Welches famili&#228;re &#8220;Erbe&#8221; treten Sie an?</strong><br />
Kommen Sie aus einer Familie von Steuerberatern und wollten aber schon immer K&#252;nstler werden? Oder haben Sie eine &#8220;Verpflichtung&#8221; &#252;bernommen, den Erfolg f&#252;r die &#8220;gescheiterten&#8221; Eltern zu einem Ende zu bringen, mit einem Beruf, der zwar Geld bringt, Sie aber ungl&#252;cklich macht? Oder andersherum: Sind Sie mit Anfang 20 einfach in die entgegengesetzte Richtung marschiert, in die Ihre Eltern Sie schicken wollten und rebellieren nach 15 Jahren immer noch erfolgreich? Gerade in der famili&#228;ren Dynamik gibt es oft &#8220;verdeckte Auftr&#228;ge&#8221; und &#8220;Erbschaften&#8221;, die uns gar nicht bewusst sind. Sie k&#246;nnen ein Leben lang unser Handeln steuern und unsere wahren Talente verbergen.</p>
<p><strong>6. Was waren Ihre Erfolge? Worauf sind Sie stolz?</strong><br />
Erfolge k&#246;nnen auch ganz klein sein und gar nichts mit Ihrem Beruf zu tun haben. Ich beispielsweise habe einmal auf einer CD mitgemacht, als S&#228;nger und Saxophonist. Eine kleine CD f&#252;r eine unbekannte Band. Aber ich habe sie immer noch im Schrank, weil das eines der Dinge war, auf die ich wirklich stolz bin im Leben. Daher: Suchen Sie Ihr Leben nach Erfolgen ab, die <em>Ihre eigenen</em> Ma&#223;st&#228;be erf&#252;llen.</p>
<p><strong>7. Was waren Misserfolge? Woran sind Sie &#8220;gescheitert&#8221;?</strong><br />
Auch Misserfolge erz&#228;hlen uns viel &#252;ber die Grenzen unseres K&#246;nnens und sollten daher als Indiz untersucht werden. Es ist ein bisschen paradox: Obwohl sich viele Menschen fast ausschlie&#223;lich mit ihren Fehlern und Schw&#228;chen besch&#228;ftigen, scheuen sie eine echte Analyse der (beruflichen) Misserfolge. Aber solange keine systematische Analyse dahintersteckt, bleibt das allt&#228;gliche &#8220;Daran-herumdenken&#8221; oft nur ein Ritual der Selbstqual.</p>
<p><strong>8. Was sind Interessen und F&#228;higkeiten, &#252;ber die Sie mit anderen Menschen einig sind?</strong><br />
Vergleichen Sie Ihre Gedanken zu Interessen und F&#228;higkeiten mit denen von anderen Menschen &#252;ber Sie. Abgleich von Selbst- und Fremdbild nennt man das. Fragen Sie Ihren Partner, Ihre Freunde. So kommt man zu einer realistischeren Einsch&#228;tzung seiner selbst.</p>
<p><strong>Jetzt sind Sie dran: Leben SIE Ihre wahren St&#228;rken? Wie haben Sie sie gefunden?</strong></p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Asgodom vs. Rauen: Runde 2</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 09:11:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Asgodom]]></category>
		<category><![CDATA[Coachingverbände]]></category>
		<category><![CDATA[Rauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dieser Woche ist die neue Ausgabe von &#8220;Coaching heute&#8221; als kostenloser Download erh&#228;ltlich. Auf S. 39 schreibt Sabine Asgodom (bzw. Siegfried Brockert) &#252;ber den &#8220;Don Coachote&#8221; Christopher Rauen und seinen &#8220;Sancho Pansa&#8221; Thomas Webers. Dementsprechend ironisch ist die Glosse (Bericht?, Feature?) geschrieben. Kostprobe: H&#246;rt auf zu Jammern. Es geht um Coaching, nicht um Co-Aching. [...]


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<p>Seit dieser Woche ist die neue Ausgabe von &#8220;Coaching heute&#8221; als <a title="Zur Juli-Ausgabe von Coaching heute" href="http://www.coaching-heute.de/media/ausgaben/Coaching-heute-7-2009.pdf" target="_blank">kostenloser Download erh&#228;ltlich</a>. Auf S. 39 schreibt Sabine Asgodom (bzw. Siegfried Brockert) &#252;ber den &#8220;Don Coachote&#8221; Christopher Rauen und seinen &#8220;Sancho Pansa&#8221; Thomas Webers. Dementsprechend ironisch ist die Glosse (Bericht?, Feature?) geschrieben. Kostprobe:</p>
<blockquote><p>H&#246;rt auf zu Jammern. Es geht um Coaching, nicht um Co-Aching. Wir leben nicht in einem St&#228;nde- und Verb&#228;ndestaat, in dem irgendwelche multitaskenden Multifunktion&#228;re Marktzugangsbarrieren aufbauen k&#246;nnen – und falls nicht  – ihr hartes Schicksal beweinen, weil sie f&#252;r das Errichten von Marktzugangsbarrieren zu wenig Barrieren-Aufbauhelfer gefunden haben.</p></blockquote>
<p>In jedem Fall sehr interessant: Die &#8220;Aufdeckung&#8221; des Rauen-Netzwerks als Akteur und gleichzeitiger Kontrolleur der Szene.</p>
<p>P.S. Der Zwist zwischen Gralsh&#252;tern und Markt&#246;ffnern im Coaching geht ja nun schon eine ganze Weile. Ein Beispiel <a href="http://mensch-chance.de/blog/kleine-schlaege-erhalten-die-feindschaft">finden Sie hier</a>; meine eigene Gef&#252;hlslage dazu habe ich <a href="http://mensch-chance.de/blog/coaching-branche-frust-follows-function">in einem fr&#252;heren Beitrag beschrieben</a>.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Journalisten verstehen immer noch nichts von Coaching</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 10:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Trend]]></category>

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		<description><![CDATA[3sat bringt einen kritischen Bericht &#252;ber Coaching. Damit habe ich grunds&#228;tzlich kein Problem; jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Allerdings st&#246;rt mich enorm die verk&#252;rzte Darstellung von Coaching als Ma&#223;nahme zur Zweckerf&#252;llung des Einzelnen in der &#246;konomischen Leistungsgesellschaft. Das ist, als w&#252;rde ich einen Bericht &#252;ber Autos machen und nur &#252;ber Skoda schreiben. [...]


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</ol>]]></description>
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<p>3sat bringt einen <a href="http://www.3sat.de/dynamic/sitegen/bin/sitegen.php?tab=2&amp;source=/kulturzeit/themen/134328/index.html" target="_blank">kritischen Bericht &#252;ber Coaching</a>. Damit habe ich grunds&#228;tzlich kein Problem; jeder hat das Recht auf eine eigene Meinung. Allerdings st&#246;rt mich enorm die verk&#252;rzte Darstellung von Coaching als Ma&#223;nahme zur Zweckerf&#252;llung des Einzelnen in der &#246;konomischen Leistungsgesellschaft. Das ist, als w&#252;rde ich einen Bericht &#252;ber Autos machen und nur &#252;ber Skoda schreiben. Die generalistische Unterstellung, der Szene unterliege ein &#8220;neoliberales Menschenbild&#8221;, finde ich das Letzte.</p>
<p>Ein Gro&#223;teil des Materials f&#252;r den Fernsehbericht stammt von der <a href="http://www.coaching-convention.de/" target="_blank">Coaching Convention 2009 in K&#246;ln</a>. Ich  war selbst dort und habe &#252;ber dieses Event durchaus <a href="http://mensch-chance.de/blog/licht-und-schatten-auf-der-coaching-convention-2009" target="_blank">kritisch berichtet</a>. Die Macher des 3sat-Beitrags jedoch rei&#223;en Dinge aus dem Zusammenhang und montieren diese als &#8220;Beweise&#8221; f&#252;r eine &#246;konomistisch-oberfl&#228;chliche Geisteshaltung.</p>
<p>Wenn beispielsweise Alexander Fa&#223;bender im Interview sagt, dass es im Coaching um das Ansto&#223;en von &#8220;L&#246;sungen&#8221; geht und nicht um die Analyse von &#8220;Problemen&#8221;, so stehen f&#252;r einen Coach folgende Dinge dahinter:</p>
<ul>
<li>der systemische Ansatz, der nicht nach &#8220;Ursachen&#8221; im Sinne von &#8220;Schuld&#8221; bzw. &#8220;Schuldigen&#8221; sucht. Schon das bedeutet einen Perspektivenwechsel f&#252;r den Klienten.</li>
<li>eine Entlastung des Klienten, der oft schon viel zuviel in &#8220;Problem&#8221;-Kategorien denkt und nichts weniger braucht als ein erneutes Stochern in der Wunde.</li>
</ul>
<p>All das wird von 3sat mit &#8220;Oberfl&#228;chlichkeit&#8221; und neoliberal gef&#228;rbtem Leistungsdenken gleichgesetzt. Man vermisst eine &#8220;Problemanalyse&#8221;. Diese Problemanalyse gibt es durchaus und ist von manchen Klienten durchaus gew&#252;nscht. Ich selbst mache ja Coachings zu Lebensthemen, Krisen etc. Da kommen sie an der Betrachtung der Vergangenheit und tieferer Schichten gar nicht vorbei. Aber der Klient muss das wollen. Ich analysiere nicht, wenn es nicht zum Auftrag geh&#246;rt. Und hier setzt der Analyse-Reflex der Beitragsmacher ein, der hei&#223;t: Wenn ich mich nicht mit dem Problem befasse, nutzt das Ganze nichts. Genau diese Haltung verr&#228;t, dass kein Wissen &#252;ber die Mechanismen eines Coaching-Prozesses vorhanden ist. Und bitte: Ich kenne Herrn Fa&#223;bender pers&#246;nlich und das Letzte, was man ihm unterstellen kann, ist ein neoliberales Menschen- oder Weltbild.</p>
<p>Die Convention war teilweise eine Selbstdarstellungsshow, und das sollte sie auch sein. Ein Marketing-Event f&#252;r die Coaching-Branche, bei der auch Seichtes und Marktschreierisches im Spiel war. Und genau diese Teile schnappt 3sat auf und verkauft es als Grundhaltung einer ganzen Branche. Leider ist die Wahrheit differenzierter; nur hat man nicht sorgf&#228;ltig genug recherchiert oder wollte das einfach nicht.  Lieber einen Aufreger produzieren als intellektuelles Gequatsche, nicht wahr? Zweiteres ist eben medial langweiliger, daf&#252;r differenzierter.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Kleine Schl&#228;ge erhalten die Feindschaft</title>
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		<pubDate>Thu, 28 May 2009 11:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Asgodom]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Rauen]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchen wird Sabine Asgodom ein Begriff sein &#8211; eine sehr erfolgreicher Coach in Deutschland. Sie hat ein neues Magazin gestartet: &#8220;coaching heute&#8220;. Wie auch immer man &#252;ber dessen Layout oder inhaltliche Gestaltung denken mag: Ideen hat die Frau. Und die Power, sie umzusetzen. Da Frau Asgodom mit einem Coaching-Magazin nat&#252;rlich dem Platzhirsch Rauen die Lufthoheit [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Manchen wird Sabine Asgodom ein Begriff sein &#8211; eine sehr erfolgreicher Coach in Deutschland. Sie hat ein neues Magazin gestartet: &#8220;<a href="http://www.coaching-heute.de/" target="_blank">coaching heute</a>&#8220;. Wie auch immer man &#252;ber dessen Layout oder inhaltliche Gestaltung denken mag: Ideen hat die Frau. Und die Power, sie umzusetzen.</p>
<p>Da Frau Asgodom mit einem Coaching-Magazin nat&#252;rlich dem <a href="http://www.coaching-magazin.de/" target="_blank">Platzhirsch Rauen</a> die Lufthoheit &#252;ber die Coaching-Stammtische streitig macht, kann der bzw. sein journalistischer Exekutor Thomas Webers das so nicht unkommentiert hinnehmen. Im Rauens neuestem <a href="http://www.coaching-newsletter.de/archiv/2009/2009_05.htm" target="_blank">Coaching-Newsletter</a> ist darum auch ein Hinweisartikel auf &#8220;coaching heute&#8221; zu finden.</p>
<p>&#220;ber die normale Journalistenpflicht hinaus wird Frau Asgodom dort als &#8220;umtriebig&#8221; beschrieben, die &#8220;offensichtlich Schwierigkeiten mit der Grammatik&#8221; habe. In s&#252;ffisant-&#228;tzendem Ton stellt Webers heraus, dass &#8220;Coaches und solche, die sich daf&#252;r halten&#8221; in Asgodoms Magazin publizieren. Gleich vor der Abqualifizierung des Projekts als &#8220;Selbstdarstellungsbrosch&#252;re&#8221;.</p>
<p>So zeigt sich die h&#228;&#223;liche Fratze des Neids.</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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		<title>Panik! Panik! Schweinegrippe!</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 07:39:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute im Radio: Mexico &#8220;kehrt langsam wieder zur Normalit&#228;t zur&#252;ck&#8221;. Ja was jetzt? Pandemie-Stufe 5? Das Virus in Hongkong? Meine Oma bunkert wieder Konserven? Und das war&#8217;s jetzt? Da komme ich mir doch leicht verarscht vor. &#220;brigens: Es gab wieviele Tote in Mexico &#8211; ca. 300? Bitte nicht missverstehen: Jeder Tote durch die Schweinegrippe ist [...]


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<p>Heute im Radio: Mexico &#8220;kehrt langsam wieder zur Normalit&#228;t zur&#252;ck&#8221;. Ja was jetzt? Pandemie-Stufe 5? Das Virus in Hongkong? Meine Oma bunkert wieder Konserven? <em>Und das war&#8217;s jetzt? </em>Da komme ich mir doch leicht verarscht vor.</p>
<p>&#220;brigens: Es gab wieviele Tote in Mexico &#8211; ca. 300? Bitte nicht missverstehen: Jeder Tote durch die Schweinegrippe ist einer zuviel. Aber: Wer denkt denn an die j&#228;hrlich <strong>50.000 Alkohol-Toten</strong> in Deutschland? Oder an die j&#228;hrlich <strong>140.000  Abtreibungen</strong> hierzulande? Oder an die <strong>200.000 Malaria-Opfer</strong> jedes Jahr weltweit?</p>
<p>Die Schweingerippe lehrt uns wieder einmal, dass wir Menschen viel zu sehr unseren Fokus auf Dinge lenken, die wir sehen (wollen) und solche vergessen, die nicht in unser Aufmerksamkeitsraster passen. Ach ja, vielen Dank auch an die Medien, die den Panik-Hype erst sch&#252;ren und sich dann verkr&#252;meln, als w&#228;re nichts gewesen. Eingeschalten bzw. die Zeitung gekauft hat man dann ja schon.</p>
<p>So gesehen, k&#246;nnte die ganze Welt ein Perspektiven-Coaching gebrauchen, das folgendes umfasst:</p>
<ol>
<li>Das Problem in die richtige Schwere-Dimension r&#252;cken (s. den Malaria-Vergleich).</li>
<li>Expertenmeinungen durch eigene (rationale wie intuitive) Urteile ersetzen. Gerade in den Bereichen Medizin und Vorhersagen (also Statistik) sollte eine gewisse Demut einkehren, da wir viel mehr nicht wissen als wissen. Im Coaching ist das ja eine Grundregel: Sie sind der Experte f&#252;r Ihr Problem und damit auch f&#252;r die L&#246;sung. Der Coach unterst&#252;tzt Sie im L&#246;sungsprozess.</li>
<li>&#8220;Neben die Mauer schauen&#8221;, d.h. Dinge in den Fokus nehmen, die neue Perspektiven bergen bzw. das Problem nachweisbar kleiner machen. Oft ist das nur ein kleiner, aber sehr effektiver Schritt. Beispiel Schweinegrippe: In Deutschland gab es 6 F&#228;lle. Jeder ging glimpflich aus. Ich tippe mal auf Gr&#252;nde wie bessere medizinische Versorgung (als in Mexico), bessere hygienische Verh&#228;ltnisse, bessere Ern&#228;hrung. Machen Sie sich nicht nur klar, wie realistisch <em>Ihr Problem</em> ist, sondern auch <em>seine L&#246;sung</em>. Treten Sie neben die Mauer, die sich vor Ihnen erhebt.</li>
</ol>
<p>Wenn Sie dann das n&#228;chste Mal Nachrichten schauen, sind Sie viel weniger beeinflussbar, als Medien und Politik Sie haben wollen.</p>
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		<title>Christopher Rauen: &#8220;Fehler im Coaching sind nie komplett vermeidbar&#8221;</title>
		<link>http://mensch-chance.de/blog/christopher-rauen-fehler-im-coaching-sind-nie-komplett-vermeidbar</link>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 06:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Väth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Coaching]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>

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		<description><![CDATA[Christopher Rauen schreibt in seinem neuesten Newsletter zum Thema &#8220;Fehler im Coaching&#8221;. Ein durchaus lesenswerter, wenn auch  trocken gehaltener Artikel. Fehler sollten nicht vermieden werden; bereits ein solcher Wunsch ist f&#252;r ein Coaching hinderlich und ein Irrtum, dem vor allem unerfahrene Coaches unterliegen. Vielmehr k&#246;nnen &#8220;Fehler&#8221; im Coaching-Prozess wertvolle Hinweise zur L&#246;sung aufzeigen. Diese Hinweise [...]


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</ol>]]></description>
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<p>Christopher Rauen schreibt in seinem <a title="April-Newsletter von Christopher Rauen" href="http://www.coaching-newsletter.de/archiv/2009/2009_04.htm" target="_blank">neuesten Newsletter</a> zum Thema &#8220;Fehler im Coaching&#8221;. Ein durchaus lesenswerter, wenn auch  trocken gehaltener Artikel.</p>
<p>Fehler sollten nicht vermieden werden; bereits ein solcher Wunsch ist f&#252;r ein Coaching hinderlich und ein Irrtum, dem vor allem unerfahrene Coaches unterliegen. Vielmehr k&#246;nnen &#8220;Fehler&#8221; im Coaching-Prozess wertvolle Hinweise zur L&#246;sung aufzeigen. Diese Hinweise auf einer Meta- und Prozessebene zu erkennen und produktiv anzuwenden, ist die Kompetenz eines guten Coaches.</p>
<p>So entkommt man als Coach auch ganz nebenbei dem Druck der Perfektion und der bef&#252;rchteten &#8220;Sackgasse&#8221; des Fehlers (da diese &#8220;Sackgasse&#8221; im g&#252;nstigen Fall gerade durch ihr Auftauchen neue Fragen und Hinweise produziert).</p>
<p>&copy;2010 <a href="http://mensch-chance.de">Mensch &amp; Chance</a>. All Rights Reserved.</p>.
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