26.01.2012

Photo © cararr | sxc.hu
“Du erntest, was du säst”, verheißt ein Spruch. Diese Prinzip gilt ganz oft im Leben, auch im Burnout. Wir schaffen als Gesellschaft eine kulturelle Grundlage, auf der wir Burnout ganz hervorragend züchten. Das haben wir inzwischen so perfektioniert, dass mehrere Millionen Menschen in Deutschland diese “Burnout-Ernte” einfahren.
Woher kommt diese gesellschaftliche Grundhaltung? Im ersten Kapitel meines Buches “Feierabend hab’ ich, wenn ich tot bin” geht es um genau diese Faktoren: → Weiterlesen
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05.01.2012

Photo © Bob Smith | sxc.hu
Nicht wenige meiner Kunden klagen über immer größeren Arbeitsdruck in ihrem Unternehmen, aus verschiedenen Gründen:
- Es werden immer mehr Aufträge von außen angenommen, obwohl die Kapazitäten nicht da sind.
- Ist die Firma als Matrixorganisation aufgebaut, weiß weiß oft keiner mehr, was er wie an wen reporten soll.
- Es werden “Teamleiter” ohne disziplinarische Power ernannt, die dann zwischen Linienarbeit und Projekten zerrieben werden. → Weiterlesen
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28.12.2011
Nachdem die Plattform changeX mein Buch Feierabend hab’ ich, wenn ich tot bin. Warum wir im Burnout versinken bereits zum “Buch des Monats Dezember 2011” gewählt hat, haben sie mit mir flugs noch ein umfangreiches Interview zum Thema gemacht. Darin erkläre ich unter anderem,
- warum es tatsächlich noch ein Burnout-Buch gebraucht hat
,
- warum Kurzzeit-Wellness-Angebote Quatsch sind,
- wie uns die Leitkultur des Erfolgskultes gesellschaftlich schädigt, → Weiterlesen
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16.12.2011
Die Commerzbank hat Ihren jährlichen “Monitor” durchgeführt: eine Befragung, an der alle 59.000 Mitarbeiter teilnehmen können. Zunächst einmal: Wenn eine Konzern-Mitarbeiterbefragung eine Rücklaufquote von 42 % hat, ist das nicht gerade bombastisch, aber die Ergebnisse geben dennoch handfeste Hinweise auf die Befindlichkeit der Mitarbeiter. Und bei einem Unternehmen wie der Commerzbank (Bank, groß, teilverstaatlicht) gelangen die Ergebnisse schnell in den Rang von quasi öffentlichem Interesse. So, und damit geht die Interpretation auch schon los: Was drücken die Ergebnisse denn nun aus? Wenn die FAZ schreibt:
32 % [der Mitarbeiter] würden das Institut ihren Freunden und Bekannten ausdrücklich nicht empfehlen,
so verzerrt unser Hirn die Realität. → Weiterlesen
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09.12.2011
Das Portal changeX hat mein Buch “Feierabend hab’ ich, wenn ich tot bin. Warum wir im Burnout versinken” auf Platz 1 seiner Dezember-Top Ten gewählt. Begründung:
“[..] Man kann diesem wichtigen Buch nur zustimmen: Es braucht eine gesellschaftliche Debatte über unser unerbittliches Arbeitsmodell. Unsere Arbeitsgesellschaft braucht ein Cool-down, um die Potenziale menschlicher Arbeit freisetzen zu können. [..] Für diese glasklare Schlussfolgerung gibt’s Platz eins! ”
Ich freue mich sehr und bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich.
Geposted in (Struktureller) Burnout, In eigener Sache, Literatur |
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01.12.2011
Inzwischen kann man ja keine Zeitung mehr aufschlagen, ohne etwas über Burnout zu lesen. Das ist grundsätzlich begrüßenswert, um ein Problembewusstsein zu schaffen.
Andererseits schmoren die Zeitungsschreiber immer noch im eigenen Saft und entwickeln zum Thema Burnout kaum eigene Ideen bzw. schauen mal über den Telelrrand. Da werden immer noch die alten Stress-Theorien bemüht (die für einen Teil der Burnut-Betroffenen durchaus wichtig sind) oder mal ein Psychiatrie-Professor interviewt, aber zum Kern der Sache, zu den organisatorischen und gesellschaftlichen Ursachen, dringt bislang noch keine Zeitung vor. → Weiterlesen
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18.11.2011
1. Reduzieren Sie Meetings
Meetings und Besprechungen sind immer noch einer der größten Produktivitätskiller im Arbeitsalltag. Je nach Unternehmenskultur sind Meetings mehr oder weniger „Lagerfeuer der Neuzeit“: Man holt sich eine Tasse Kaffee und redet ein bisschen. Niemand moderiert, strukturiert, protokolliert oder verteilt und überwacht die ToDos.
Als Faustformel gilt: Wer mehr als 30% seiner Arbeitszeit in Meetings verbringt, macht etwas verkehrt. Wie schaffen Sie es nun, Meetings zu reduzieren? → Weiterlesen
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